Drei Aktionstage, fast 1.800 Gäste und viel Raum für Begegnungen

Die vergangenen Wochen standen in der Garnisonkirche ganz im Zeichen besonderer Aktionstage: Beim Internationalen Museumstag, dem Tag der Baukultur und dem UNESCO-Welterbetag konnten wir insgesamt rund 1.800 Gäste begrüßen.

 

Den Auftakt bildete der Internationale Museumstag am 17. Mai. Etwa 980 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Garnisonkirche kennenzulernen. Unsere Volunteers führten in kurzen thematischen Einführungen durch Geschichte und Gegenwart des Ortes, die Ausstellung „Glaube, Macht und Militär“ konnte kostenfrei besucht werden und von der Aussichtsplattform bot sich ein weiter Blick über Potsdam. Besonders beliebt waren die Orgel-Präsentationen mit Organist Jonas Sandmeier, bei denen das Schuke-Instrument eindrucksvoll zu erleben war. Für Familien gab es außerdem ein Kinderprogramm mit Glücksrad und Bastelangeboten.

 

Am Tag der Baukultur am 30. Mai stand die Entstehung des Turms im Mittelpunkt. Rund 400 Gäste kamen, um mehr über Planung, Handwerk und Architektur des Wiederaufbaus zu erfahren. Architekt Thomas Albrecht gab Einblicke in die architektonischen Entscheidungen des Projekts. Großen Zuspruch fand auch die Präsentation der künftigen Turmhaube durch Hagen Mehmel von der BDP Baudenkmalpflege Potsdam. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der Präzision der handwerklichen Arbeit und der Vielzahl beteiligter Gewerke. Auch diesmal waren unsere Volunteers im Einsatz und neben den thematischen Einführungen führten sie viele Einzelgespräche mit den Gästen.

 

Nur eine Woche später folgte der UNESCO-Welterbetag am 7. Juni. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ besuchten weitere etwa 400 Gäste die Garnisonkirche. Neben den thematischen Einführungen durch die Volunteers, dem Besuch der Ausstellung und dem Vorführen eines Zeitraffers zum Wiederaufbau, der am Empfang gezeigt wurde, fanden zwei gut besuchte Präsentationen zur Entstehung der Turmhaube statt. Auch diesmal war der Geschäftsführer der BDP Baudenkmalpflege Potsdam, Hagen Mehmel, persönlich auf der Baustelle. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mehr über die Geschichte des Ortes, den Wiederaufbau und die künftige Gestaltung des Turms zu erfahren. Zugleich bot der Aktionstag Raum für Gespräche über die Frage, welche Bedeutung historische Orte heute für Erinnerung, Dialog, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben können.

 

Alle drei Tage machten deutlich, wie groß das Interesse an der Geschichte der Garnisonkirche, ihrem Wiederaufbau und ihrer heutigen Rolle als Ort der Erinnerung, des Dialogs und der Friedensarbeit ist. Viele Familien nutzten zudem die vielfältigen Mitmachangebote.

Unser herzlicher Dank gilt den Volunteers, Freiwilligen, Mitarbeitenden und Partnern, die diese Veranstaltungen ermöglicht haben.

Ebenso danken wir den zahlreichen Gästen für ihr Interesse, ihre Fragen, die vielen Gespräche sowie die Spenden, mit denen sie unsere Arbeit unterstützt haben.

 

Wer einen der Aktionstage verpasst hat, erhält am 13. September erneut Gelegenheit zum Besuch: Am Tag des offenen Denkmals lädt die Garnisonkirche bei freiem Eintritt zu thematischen Einführungen, Orgel-Präsentation, Familienangeboten und besonderen Einblicken in die Entstehung der Turmhaube ein.