UnVerfälscht Instagram folgen


Was haben DDR-Propaganda, aktuelle Desinformation und Social Media miteinander zu tun?
Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Bildungsprojekt „UnVerfälscht“ der Stiftung Garnisonkirche Potsdam – und seit Beginn 2026 auch auf Instagram. Unter dem Namen „un_verfaelscht“ gibt der Kanal Einblicke in laufende Workshops, Begriffe und didaktische Ansätze rund um DDR-Geschichte, Propaganda und Geschichtsverzerrungen in der DDR und heute.
Hinter dem Instagram-Auftritt stehen die studentischen Projektmitarbeiterinnen Eila Guder und Lena Jeß. Mit ihren Studienhintergründen in Geschichte, Lehramt sowie Literatur- und Kulturwissenschaft bringen beide unterschiedliche Perspektiven auf historisch-politische Bildung, Erinnerungskultur und Medienvermittlung in das Projekt ein. Gemeinsam entwickeln sie Inhalte, recherchieren in Websites, Büchern und Filmen, dokumentieren Workshops und greifen Fragen auf, die junge Menschen im Projekt beschäftigen. So wird sichtbar, wie im UnVerfälscht zu historischer Orientierung, Medienkompetenz und Demokratiebildung gearbeitet wird.
„Wir wollen zeigen, dass historisch-politische Bildungsarbeit nicht nur im Seminarraum stattfindet, sondern auch digital Räume für Diskussion und Reflexion schaffen kann“, sagt Eila Guder.
Der Kanal begleitet unter anderem Workshops mit Lehramtskandidat:innen am Pädagogischen Zentrum Potsdam und Lehramtsstudierenden an der Universität Potsdam. Dabei entstehen kurze Einblicke in Inhalte, Exkursionsorte, Methoden und Materialien. Außerdem finden sich auf dem Kanal Beiträge zu zentralen Begriffen des Projekts, Empfehlungen zu Büchern, Filmen und Podcasts sowie Beiträge, die die Menschen, Förderer, Partner und Ideen hinter „UnVerfälscht“ vorstellen. So entsteht ein digitaler Ort, an dem die Themen des Projekts auch über die Veranstaltungen hinaus weitergedacht werden können.
Unterstützen Sie unsere Arbeit und folgen Sie uns auf @un_verfaelscht!
Mit dem Bildungsprojekt „UnVerfälscht“ ist die Stiftung Garnisonkirche Potsdam bis 2028 Teil des Bundesprogramms Jugend erinnert / Richtlinie SED-Unrecht, dass durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen Propaganda, Geschichtsverzerrungen und antidemokratische Narrative – damals in der DDR wie heute – erkennen und ihnen aktiv entgegentreten können. Ziel ist es, historisches Wissen mit Medienkompetenz und Demokratiebildung zu verbinden und zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart zu ermutigen. Die Ergebnisse fließen in eine digitale Material- und Methodensammlung ein.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Lernplattform der Stiftung. Den Projektverlauf können Sie zudem auf dem Instagram-Kanal un_verfaelscht verfolgen.
gefördert von

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