Polen, Frankreich, Deutschland – eine Chance für die Sicherheit Europas?

aus der Veranstaltungsreihe „Sicherheit und Frieden neu denken“

 

In Zeiten des politischen Umbruchs und der Unsicherheit in Europa wurde 1991 das sogenannte Weimarer Dreieck als Gesprächs- und Abstimmungsformat zwischen Polen, Frankreich und Deutschland ins Leben gerufen. In diesem trilateralen Forum können sich ehemals verfeindete Länder für ein geeinten, friedliches Europa einsetzen.
Dieser Einsatz scheint seit dem Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine und der teilweisen Infragestellung der Bündnispartnerschaft seitens der US-Administration wichtiger denn je.

 

Und es stellt sich nach 35 Jahren die Frage, ob von Berlin, Paris und Warschau Impulse für eine neue Sicherheitsordnung in Europa ausgehen können.

 

Wie blicken Polen und Frankreich und Deutschland auf die neuen Aufgaben? Welche Erwartungen haben die deutschen Nachbarn? Wo sehen sie Differenzen? Wie bewerten Sie die vergangene und gegenwärtige Aktivität des Weimarer Dreiecks? Und wie lässt sich dieses Format verlässlich und nachhaltig in eine EU einbinden, die auch durch große Interessensunterschiede der jeweiligen Akteure geprägt ist?

 

Zu diesen Fragen kommen Staatsminister a.D. Michael Roth, Dr. Elsa Tulmets-Gerhardt (Europa Universität Viadrina) und Dr. Knut Abraham, MdB, ins Gespräch.

 

Das Podium wird von Mechthild Baumann (Europaunion) moderiert.

 

 

Bitte melden Sie sich dazu hier oder im Foyer der Garnisonkirche kostenlos an.

 

Die Veranstaltungsreihe wird durch die Brandenburger Landeszentrale für politische Bildung gefördert.