Lehrkräfte erkunden die Garnisonkirche


Im November fanden zwei Fortbildungen zur „Garnisonkirche als außerschulischem Lernort“ statt – eine mit Lehrkräften und eine mit angehenden Lehrkräften.
Beide Veranstaltungen verbanden historische Einordnung, Einblicke in die aktuelle Nutzung, einen Rundgang sowie methodische Praxis miteinander. Beim gemeinsamen Erkunden von Ausstellung, Aussichtsplattform und Nagelkreuzkapelle ging es vor allem um die Frage, wie sich die Themen „Glaube, Macht und Militär“ und die wechselvollen Epochen – Monarchie, NS, DDR und Gegenwart – pädagogisch erschließen lassen.
In der Werkstattphase konnten die Teilnehmenden Materialien und Methoden selbst erproben. Die Rückmeldungen zeigten deutlich, welche Aspekte gut funktionieren und wo weitergedacht werden kann: Besonders anschaulich und anschlussfähig wurden „TAT.ORT.GESCHICHTE“, „Glockenklang und Menschenmassen“, „Krieg und Frieden“ oder das Kartenset „Komm mit!“ beschrieben. Gleichzeitig wurden Hinweise gegeben, etwa zur Verständlichkeit einzelner Aufgabenstellungen oder zu Ergänzungen, die den Einsatz im Unterricht erleichtern würden. Diese Perspektiven sind für unsere weitere Arbeit besonders wertvoll.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse, ihre Offenheit und die Bereitschaft, gemeinsam mit uns auf die Garnisonkirche und das pädagogische Programm zu schauen. Die Fortbildungen haben einmal mehr gezeigt, dass wir als Bildungsort selbst in einem ständigen Entwicklungsprozess stehen. Die Anregungen aus den Gesprächen und der praktischen Erprobung fließen direkt in die Weiterarbeit unserer Angebote ein – damit die Garnisonkirche auch künftig ein Ort bleibt, an dem historisches Lernen, Gegenwartsbezug und demokratische Orientierung miteinander verbunden werden.
Stimmen aus der Fortbildung
„Ich habe heute gemerkt, wie viel Potenzial dieser Ort für historisches Lernen bietet – gerade weil er unterschiedliche Zeiten und Perspektiven miteinander verbindet.“
„Mir gefällt, dass hier nichts beschönigt wird. Die Auseinandersetzung mit Monarchie, NS-Zeit, DDR und selbst dem Wiederaufbau ist klar und transparent – das macht den Ort für die Bildungsarbeit wirklich nutzbar.“
„Ich finde es gut, dass hier offen nach Feedback gefragt wird. Man merkt, dass die Bildungsarbeit weiterentwickelt werden soll und nicht auf einer fertigen Antwort beruht.“
„Gerade die Verbindung zu heutigen Fragen – Verantwortung, Demokratie, Entscheidungsräume – hat mir gezeigt, wie aktuell die Garnisonkirche ist.“
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