31.03.2012 | III. Jazz-Gottesdienst am 31.3.2012

III. Jazz-Gottesdienst am 31.3.2012 Predigtgrundlage: Mt 21,1-11 -es gilt das gesprochene Wort- Juliane Rumpel, Pfarrerin im Entsendungsdienst Friede sei mit euch, von dem, der da war und der da ist und der da kommt. Amen. Ankunft Es kommt einer an Anders als erwartet Anders als erwartet, kommt einer an Ankunft Ankunft, Es kommt einer an

III. Jazz-Gottesdienst am 31.3.2012

Predigtgrundlage: Mt 21,1-11

-es gilt das gesprochene Wort-

Juliane Rumpel, Pfarrerin im Entsendungsdienst

Friede sei mit euch, von dem, der da war und der da ist und der da kommt. Amen.

Ankunft

Es kommt einer an

Anders als erwartet

Anders als erwartet,

kommt einer an

Ankunft

Ankunft,

Es kommt einer an

Advent – ist nicht

Ist Passion, ist Leiden,

im Frühling, nicht im Winter.

kommt einer an.

Ankunft

Und wenn einer ankommt,

dann wartet da was,

dann wartet da einer oder eine

manchmal erwarten dann ganz viele – den, der da kommt

Das ist dann diese besondere Stimmung: am Bahnhof, auf dem Flughafen.

Menschen mit Blumen erwarten Menschen mit Koffern.

Menschen mit strahlenden Augen erwarten müde Reisende.

Ankunft und Erwartung.

Hosianna, dem Sohn Davids, gelobt sei, der da kommt…

Immer, wenn einer ankommt,

erwartet ihn etwas.

Immer etwas,

aber nicht immer jemand

Das ist auch eine besondere Stimmung,

Menschen mit Koffern gehen vorbei an denen, die erwartet wurden.

Müde Ankommende machen sich allein auf den Weg.

Besonders ist das, für mich besonders ergreifend.

Manchmal komme (auch) ich an

Und niemand erwartet mich.

Für wen ist das ergreifend!?

Hosianna, dem Sohn, gelobt, der da kommt…?

Und immer, wenn einer ankommt,

Und immer, wenn eine erwartet wird,

steht die Frage im Raum:

Wie soll ich ihn empfangen?

Wie ihr begegnen?

Wird er hungrig sein, oder einfach nur müde…?

Sollte ich etwas vorbereiten, oder einfach nur da sein…?

Was erwartet der Ankommende,

Ankunft und Erwartung.

 

Hosianna,

Irgendwie ist alles und immer wieder eine ständige Ankunft.

Und irgendwie ist alles und immer wieder eine ständige Erwartung.

Ich komme an und andere erwarten.

Ich erwarte und andere kommen an.

Andere kommen an und erwarten.

Ich komme an und erwarte.

Ankunft

Es kommt einer an

Anders als erwartet

Anders als erwartet,

kommt einer an

Ankunft

Wenn wir Ankunft erwarten und uns dabei mit vier Kerzen die Zeit vertreiben,

wenn wir Ankunft erwarten und uns dabei adventlich einstimmen,

mit brennender Geduld Tag für Tag Türchen geöffnet werden,

dann sind die Erwartungen schier unermesslich.

Kleine Kinder erwarten das Christkind, den Weihnachtsmann, Geschenke.

Große Kinder erwarten Ruhe, gutes Essen, Harmonie.

Alle erwarten das kleine Kind, das Kind ist und doch keines,

das bekannt ist und doch unbekannt viel Freude verbreitet,

das Erwartungen erfüllt… geheimnisvoll bis heute.

Was erwarten wir heute?

Wen erwarten wir heute?

Erwarten wir noch?, … etwas?, … jemanden?

Wem haben Sie in letzter Zeit einen Teppich ausgebreitet?

Für wen habe ich zuletzt Blumen und Zweige besorgt?

Ankunft,

Es kommt einer an

Advent – ist nicht

Ist Passion, ist Leiden,

im Frühling, nicht im Winter.

kommt einer an.

Ankunft

Kein Kind,

ein Mann, so alt wie ich,

erwartet, wie kaum einer sonst,

kein Teppich, Kleider, ausgebreitet, auf der Straße,

keine Blumen,

Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin,

und ich…?

Und ich will dir … ja, was?

Will ich?

Mich mitreißen lassen von der Hysterie?

Wieder all meine Erwartungen auf einen richten?

Wieder enttäuscht werden?

Wir kennen das Ende der Geschichte…

alle Ankunft ist immer nur Anfang …

 

Uns ist gesagt, dass unsere Geschichte mit seiner Ankunft endet

Wir glauben, dass seine Ankunft der Anfang von unserem Ende ist…

Wir hoffen, dass sein Ende ein neuer Anfang für uns ist …

Mein Herze soll dir grünen, in stetem Lob und Preis…

Ankunft,

Es kommt einer an

Advent – ist nicht

Ist Passion, ist Leiden,

im Frühling, nicht im Winter.

kommt einer an.

Ankunft

Sein Einzug das Ende des Anfangs,

er kam an, am Anfang,

war das Wort,

und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.

Er kam, am Anfang,

als niemand wartete, keiner erwartete ihn,

und wohnte unter uns

und wir – sahen wir seine Herrlichkeit?

Seine Ankunft, seinen Einzug,

den Anfang seines Endes,

das Ende seines Anfangs,

so oder so – sein Ende, unsere Endlichkeit.

Noch ist Ankunft,

wenn er einzieht, auf einem Esel…

Noch ist Ankunft,

er zieht ein,

und wir ziehen mit,

Schritt für Schritt,

einen Schritt nach dem nächsten,

morgen ist Sonntag,

Palmsonntag!

Gelobt sei, der da kommt, im Namen des Herren!

Und der Friede Gottes, der keinen Anfang und kein Ende hat, auch wenn wir uns das nicht immer vorstellen können, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus unserem Herrn. Amen.

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