Und was denken Sie über den Wiederaufbau der Garnisonkirche?

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Gästebuch

25. Juni 2019 | 10:25

Uwe Walter

Ich befürworte den Aufbau, als er ein Zeichen der Versöhnung und gleichzeitigen Mahnung an zukünftige Generationen. Allerdings sollte dies überwiegend mit privaten Spendenmitteln realisiert werden.
Die Nazis haben diese Kirche für ihre Zwecke missbraucht und die Kommunisten sie gesprengt. Dafür kann dieses Gebäude aber nichts!
Den Gegnern stelle ich die Frage: Meidet ihr auch die deutschen Autobahnen?


18. Juni 2019 | 21:16

Jörn Gimbatschki

Als gebürtiger Potsdamer unterstütze ich den Wiederaufbau der Kirche und die Herstellung der historischen Mitte Potsdams.
Die Kirche gehört genauso zu Potsdam wie das Stadtschloss und das Holländische Viertel. Geschichte sollte erlebbar sein, um sich damit konstruktiv auseinandersetzen zu können.


13. Juni 2019 | 17:48

Wolfram Kolodziej

Ich begrüße als gebürtiger Potsdamer das Projekt zum Wiederaufbau und das Engagement der Stiftung zur kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Die jüngsten Signale des Potsdamer Oberbürgermeisters sind enttäuschend. Ich hoffe, er überdenkt seine Haltung.


14. Mai 2019 | 07:13

Burkhard lange, essen

Der garnisonturm ist für mich ein Stützpunkt der inneren Werte. Er verbindet die Jahrhunderte und weist in die Zukunft. In eine Zukunft des Friedens und der Liebe.


28. Februar 2019 | 01:44

Geltinger

Tolles Projekt welches eine Brücke schlägt zwischen historischen und neuzeitlichen Baustilen und sicher eine weitere Tourismusattraktion........


31. Januar 2019 | 10:43

Renate Wietschel

Biesow, Märkisch-Oderland, den 31. Jan. 2019
Ich hatte bereits im Okt. 2017 in meinem blog.ahnenforschung.wietschel.de einen mehrseitigen Beitrag eingestellt, in dem ich meine persönliche Beziehung zu Potsdam und zu seiner Garnisionskirche beschreibe und ihren Wiederaufbau begrüße, was mein Sohn, heute in Potsdam zu Hause, so nicht nach vollziehen kann.




02. Januar 2019 | 17:24

Wolfgang Mohr

Ich hatte schon in der Vergangenheit zweimal in Briefen , die hier veröffentlicht wurden mich deutlich für den Wiederaufbau der Garnisonkirche ausgesprochen. Während man überall in Deutschland beobachtet, wie nach ihrem Wiederaufbau rekonstruierte Gebäude von der Bevölkerung in großer Mehrheit begeistert befürwortet und bewundert werden, so kann man die Argumente der Gegner einer Wiederherstellung der Garnisonkirche nicht begreifen. Im letzten Jahr konnte man in Berlin die Freude vieler Menschen sehen, als die Parochialkirche ihre Spitze wieder erhalten hatte und das Glockenspiel erklungen ist. Es wäre doch höchste Zeit, dass der Turm der Garnisonkirche in voller Höhe mit Obergeschoss und Glockenspiel wieder stehen würde. Es ist schon viel zu viel Zeit vergangen. Ich hatte als Christ und Kunstfreund doch gedacht, dass nach dem Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche, der mit großer Begeisterung erfolgte, bald die Rekonstruktion der Garnisonkirche angegangen würde. Es ist also höchste Zeit das zu verwirklichen
Wolfgang Mohr


01. Januar 2019 | 19:21

Günther Mierisch

Sophie Scholl,am 24.10.1990 wurde nicht der Neuaufbau der GK demokratisch von der SVV beschlossen,sondern die behutsame Wiederannäherung der Potsdamer Mitte an den charakteristischen historisch gewachsenen Stadtgrund und Aufriß.Ja,der Beschluss liegt jetzt 28 Jahre zurück,aber in den 28 Jahren hat sich grundsätzlich an der Beschlusslage nichts geändert.(Warum auch!)Es wurden zwischenzeitlich die Beschlüsse von den SVV alle paar Jahre bis heute immer wieder bestätigt.Diese Planungen brauchten nun mal 28 Jahre um zu Reifen.Und jetzt werden sie nach und nach umgesetzt.Und das ist gut so!
Zum zweiten Teil ihres Kommentares,muss man nichts mehr schreiben.


01. Januar 2019 | 17:28

Jürgen Wessel

Es ist eine beklemmende Erkenntnis, dass die im Lande Brandenburg „an die Macht gekommenen Bürger der ehemaligen DDR, die nichts dazu gelernt haben“ und zu denen sich einzelne Zeitzeugen auf keinen Fall zählen möchten und „die nunmehr eigene Wunden heilen, indem sie sich vorbereiten, zukünftig neue Wunden zu schlagen“! Entschuldigung, muss ich – muss „man“ - diese Kausalität verstehen?

Potsdam gehört zu den wirtschaftlich am stärksten wachsenden Landeshauptstädten Deutschlands. Wie keine andere Region in Brandenburg entwickeln sich Potsdam und seine Umgebung mit moderner Industrie, Dienstleitungsbetrieben und weltweit geachteten Forschungseinrichtungen zu einem Zentrum der Hochtechnologie, das auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet ist. Mit seinem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 19,6 Milliarden EURO im Jahre 1991, das bis 2017 auf 69,1 beständig gewachsen ist, erfährt Brandenburg eine Entwicklung, an die doch wohl vor 1990 nicht zu denken war. Die wirtschaftliche Prospertät Brandenburgs und Potsdams ergänzt sich fördernd durch naturschöne märkische Wälder und Seen, verbunden mit dem verschwenderischen Reichtum der mit Recht als „preußisches Arkadien“ gepriesenen Kulturlandschaft, zu der seit 1732 die Garinsonkirche zählte, die aber von der Generation mit vermeintlich „anderen Sorgen, Nöten und Weltsichten“, von der der o.g. Kreis von Rezensenten überzeugt ist, sie „hasste“ die wiederaufgebaute Potsdamer Garnisonkirche „wie die Pest“! Sehr wahrscheinlich mit Blick auf das Landtagsgebäude in der wieder aufgeführten Architektur des Knobelsdorffschen Stadtschlosses und des wieder erstandenen Palais Barberini als Museum Barberini hat allein der Zuzug „konservativer Menschen“ es zu verantworten, dieses Arkadien „zu einem dekadenten Ort“ verkommen zu lassen, was allein auch nur das Anliegen – die „Hauptaussage“ - der Garnisonkirche ist“.

Die im Geiste des Pietismus Friedrich Wilhelms I wieder aufgebaute Garinsonkirche bietet würdig Anlass, selbst diese Sicht der Dinge nachsichtig, begründet allein in christlicher Demut, zu ertragen, um auch so in Zukunft, für das Recht auf uneingeschränkte Meinungsfreiheit einzutreten


28. Dezember 2018 | 19:47

Wolfgang Banse

Sehr geehrte, liebe Frau Scholl,ich habe Ihren Beitrag im Gästebuch auf der Hompage der Garnisionskirche mehrfach gelesen.Mir tut es sehr leid, dass Sie mit der Kirche auf Konfrontationskurs stehen.Die Gründe mögen aus Ihrer Sicht vielseitig sein.So lange Menschen in der Kirche wirken,wird die Kirche, werden die Kirchen in einem gewkissen Konflikt stehen.Gläubige, Hauptamtliche und Ehrenamtliche sind auch nur Menschen,nicht fehlerfrei.Persönlich identifiziere ich mich mit dem Theologen und Widerkampfskämpfer Dietrich Bonhoeffer.der sich dafür aussprach ,dass Kirche für andere dasein sollte.Dies hat bis heute,28. Dezember2018 seine Berechtigung und Gültigkeit.Die neue Garnisionskirche wird eine Kirche des Betens, Singens,örens sein.Aus der Vergangenheit ,so hoffe ich es ,wurden Lehren gezogen,dass die Kirche nicht wieder zum Part einer politischen Bewegung wird.Viel leistet die Kirche,zwar nicht immer aus eigener Kraft,obwohl Staat und Kirche nach dem deutschen Recht getrennt sind,aber sie fühlen sich in der Pflicht genommen,worauf sie sie sich berufen,Jesus Christus in der Nachfolge zu lbene, Ich bin ganz Ihrer Auffassung dass die Landeshaupt-stadt Potsdam nicht eine elitäre, einkommensstarke Stadt werden darf. Alle Bevölkerungsschichten sollten und sollen in dieser Stadt leben, arbeiten, wohnen können, ohne Ansehen der Person, des Status, Hautfarbe, Religions-und GlaubenszugehörigkeitSeien Sie sehr geehrte , liebe Frau Scholl gewiss,dass dies mit allen legalen zur Verfügung rechtlichen Mitteln verhindert werden wird.Ihnen wünsche ich von Herzen, ein gutes, gesundes, friedvolles Jahr 2019.Mit freundlichen Grüssen Wpöfgang Banse




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