Und was denken Sie über den Wiederaufbau der Garnisonkirche?

Ihre Meinung interessiert uns: Was sind Ihre Wünsche, Meinungen, Anregungen? Bitte tragen Sie sich in unser Gästebuch ein. Es ist neu aufgelegt, da dies im Zuge der Anpassung an die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erforderlich wurde. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es leider nicht möglich, die Einträge aus den vergangenen Jahren weiterhin öffentlich zu zeigen. Wir freuen uns auf Ihre neuen Einträge!


Eintragung
*Pflichtfelder
Die E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

Gästebuch

06. November 2019 | 11:11

Frank Brensing

Ich beziehe mich hier auf meinen Ersteintrag vom 11.12.2018. Und füge diesem - nachdem danach nun einige Zeit vergangen ist - noch das Folgende hinzu.:

Bei meinem Besuch ca. Mitte Oktober 2019 habe ich nicht nur die Ausstellung besucht, sondern mich auch vom Baufortschritt überzeugen können. Der mich unendlich freut, denn es entsteht etwas Großartiges !
Was zu allererst Potsdam dienlich sein wird, aber auch darüber hinaus entsprechend positive Wirkung für den Erhalt unserer deutsche Kulturidentität zu entfalten in der Lage ist.

Die teils extrem negativen Kommentare zum Wiederaufbau empfinde ich persönlich als inakzeptable Versuche dahingehend eine herrliche Sache zu negieren und auf das Übelste
zu verunglimpfen; Und zwar ausschließlich aus "ideologisch basierten Denkmustern".

Mit derartiger Kleingeistigkeit ist noch nirgendwo etwas nachhaltig entstanden, weshalb Vertreter derselben am Ende fast immer auf den hinteren Rängen der Geschichte Platz nehmen mussten !!

Frank Brensing


06. November 2019 | 10:44

Rob McCall

A welcome and wonderful redevelopment to tell the story of Potsdam. A credit to those who have worked so hard to right a terrible wrong when the church was demolished.


02. November 2019 | 17:04

Hans-Peter Fritz

Dieser Wiederaufbau ist einfach nur peinlich. Generell sind historische Rekonstruktionen fragwürdig, wenn sie dann noch geschichtspolitisch aufgeladen werden und das ist bei diesem Bau unübersehbar, ist natürlich die Stoßrichtung zu beachten. Da wird die Hohenzollerndiktatur zu einer Postkartenidylle verniedlicht, was den Nährboden für nationalistische Kräfte, wie die AfD bereitet. Potsdam wäre gut beraten, in die Zukunft zu schauen, anstatt sich in der fragwürdigen Vergangenheit des preußischen Militarismus zu sonnen und diese zu verharmlosen. Das Gebäude ist zerstört worden, womit gerade der Wiederaufbau geschichtsvergessen ist. Interessant ist natürlich vor diesem Hintergrund, dass die 1938 zerstörten Synagogen nicht wieder aufgebaut werden, obwohl dies vielleicht als Geste der Versöhnung gesehen werden könnte.


22. Oktober 2019 | 09:12

Jürgen Wessel

Was hätten Deutschland, das Land Brandenburg und die Stadt Potsdam gewonnen, hätte man auf den Wiederaufbau der Garnisonkirche verzichtet? Dreihundert Jahre prägende Geschichte wären aus dem Stadtbild Potsdams für immer ausgelöscht und die Legende von der Verherrlichung von Krieg und Militarismus durch die evangelische Kirche könnte unwidersprochen verbreitet werden! Weitaus mehr gemahnt dagegen doch wohl die wieder aufgebaute Potsdamer Garnisonkirche, den aufgeklärten Christen, in christlicher Demut zu dienen, was dem gläubigen Erbauer, Friedrich Wilhelm I, im Gedächtnis an die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges, der für ihn kaum mehr als sechzig Jahre nur zurücklag, ein Vermächtnis war. Liegt nicht gerade in der Tragödie und in der leidvoll erduldeten Wehrlosigkeit Brandenburgs im Dreißigjährigen Krieg, die sinnstiftende Deutung der Garnisonkirche, mit der der noch junge König Friedrich Wilhelm I in schlichter Frömmigkeit den Beistand christlicher Gebote suchte, zu denen er sein Heer, das erstmals ein „stehendes“ war, verpflichtete, was er glaubhaft mit der Ermahnung an seinen Sohn unterstrich, keinen ungerechten Krieg zu führen?

Auch, wenn demnächst die aufgebaute Garnisonkirche mit ihrem so imposanten Turm die Silhouette Potsdams nachhaltig wieder prägt und so auch an seinen Erbauer Friedrich Wilhelm I erinnert, schmerzt das Fehlen des in der Nachkriegszeit vernichteten Denkmals des Soldatenkönigs von Karl Hilgers,1885 aufgestellt gegenüber dem königlichen Marstall, dem heutigen Filmmuseum, das der Stadt im Jahre 2016 als Geschenk angeboten wurde. Dieses Denkmal zeigte den König, eine Schriftrolle (!) in die Höhe haltend, wurde von der Stadt abgelehnt, weil es vermeintlich „an die deutschen Einigungskriege“ erinnert. Die Weisheit, mit der dieser unerforschliche Ratschluss begründet wurde, bleibt wohl für immer verborgen?


30. September 2019 | 11:06

Detlev Uhlenbrock

Guten Tag!

Ich unterstütze ja gerne den Aufbau der Garnisonkirche in Potsdam. Aber ich möchte auch, dass es eine Kirche wird und nicht ein politisches Agitationszentrum für die Probleme, die einige mit Preußen haben.
Die letzten Vorschläge, die durch die Medien gingen, auch das internationale Jugendbegegnungszentrum des Herrn Oberbürgermeister, sind für mich inakzeptabel.
Ich hoffe, Sie können me Sorgen ausräumen.

Mit freundlichen Grüßen


15. September 2019 | 08:35

Michael Krämer

Viel zu viele junge deutsche Soldaten wurden für Kaiser, Volk, Vaterland und Führer auf den Schlachtfeldern in den preußischen Eroberungskriegen, den Kolonialkriegen, dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg mit dem Segen der evangelischen Kirche in den Tot geschickt. Für diese unsägliche Verbindung steht als Symbol die Potsdamer Garnisonkirche.
Deutschland braucht nichts weniger, als solche Symbole der Symbiose zwischen Religion und Militarismus. Dies gilt ganz besonders in einer Zeit in der rechtsradikale Politiker "eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" fordern und rechtsnationale Populisten in Brandenburg und Sachsen bei demokratischen Wahlen bis zu 30 % der Stimmen erhalten.


08. September 2019 | 19:02

Rob van Beek

Eine Schande, dieser Wiederaufbau und somit Potsdam noch voller zu stellen mit Nachbauten. Noch mehr Schande fürs ZDF, dass dieses öffentliche Gelder benutzen (darf) für Kriegsverherrlichende Kopien, die in dieser Zeit NICHTS mehr zu suchen haben!


08. September 2019 | 16:27

Robert Wood

I plan to donate $100 euros. I have donated once already. Sorry no German but I do care about rebuilding things lost in the war. I have donated to the Frauenkirche, the Berlin palace and now this.


30. August 2019 | 06:22

PETER RENTSCHLER AIKMAN

LIEDER IST MEIN DEUTSCH SEHR SCHLECHT ABER ICH MOECHE SAGEN DAS ICH
BIN SEHR FROH ZU SEHEN DAS DIE GARNISONKIRCHE KOMMT SCHON.
ICH BIN NICHT DER EINSIGE AMERIKANER DER KANN DAS SAGEN!!


29. August 2019 | 07:34

Jochen Odendahl

Für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, gegen die Wiedererrichtung der DDR




Logo Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam

zum Seitenanfang