"Glockenklang & Menschenmassen"

Projekttag für Schulklassen zum 'Tag von Potsdam'

Mit dem Projekttag „Glockenklang und Menschenmassen“ laden wir interessierte Schulklassen aus Potsdam und Umgebung ein, anhand von vielfältigen Quellen und dem Medium Film das historische Ereignis sowie dessen propagandistische Inszenierung zu beleuchten und sich in die geschichtskulturellen Debatten auch mit eigenen Aktionsideeneinzubringen.

Der Projekttag ist eine Kooperation der Stiftung Garnisonkirche Potsdam mit dem Potsdam Museum – Forum für Kultur und Geschichte und dem Filmmuseum Potsdam und wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert. An zwei außerschulischen Lernorten begleiten erfahrene Pädagog*innen die Schüler*innen durch drei thematisch und methodisch abwechslungsreiche Module. Sie tragen die Titel „Kaleidoskop eines Tages“, „Filmische Inszenierung“ und „Memory Lab“. Den Projekttag gibt es in zwei Varianten für die Jahrgangsstufen 9/10 und 11/12.

Im Jahr 2024 sind 13 Veranstaltungen geplant. Am Dienstag, den 21.3.2023, genau 90 Jahre nach dem historischen Ereignis, konnten wir den ersten Workshoptag mit dem Leistungskurs Geschichte des Humboldt-Gymnasiums aus Potsdam realisieren. Wir freuen uns auf weitere Anmeldungen!
 

Download: Projektbeschreibung & Anmeldung

Stimmen der Teilnehmer*innen:
„Der ‚Tag von Potsdam‘ hatte damals einen großen Eindruck auf die Bevölkerung hinterlassen. Das gelang nicht nur vor Ort, sondern auch nachträglich durch die filmische Inszenierung. Solche Bilder müssen wir uns heute kritisch anschauen und analysieren. Dazu habe ich heute einige Impulse bekommen.“

„Auch 90 Jahre nach dem Ereignis finde ich es wichtig, sich an den ‚Tag von Potsdam‘ zu erinnern. So etwas darf nie wieder passieren. Dass wir heute dazu eigene Aktionsideen entwickeln konnten, wie wir uns als Jugendliche solche aktive Erinnerungsarbeit vorstellen, war für mich ein Highlight.“

„Mir war schon bewusst, dass über den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam gestritten wird. Welche Positionen sich dabei zu Wort melden, war mir aber neu. Ich fand toll, dass hier am Ort offen mit den gegensätzlichen Meinungen umgegangen wird.“


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