12.08.2020 | „Das Potsdamer Infanterieregiment 9 im Dritten Reich - Mitmachen und Widerstand“


Beginn: 19:00 Uhr


Vortrag von PD Dr. Ekkehard Klausa

Das Potsdamer Infanterieregiment 9 stellte sich bewusst in die preußische Gardetradition, insbesondere des Ersten Garderegiments zu Fuß, in dem die Hohenzollern dienten und dessen "Chef" der König von Preußen war. Neunzehn spätere Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 gingen aus dem I.R. hervor. War es also ein "Widerstandsnest" gegen den Nationalsozialismus? Anfangs war auch hier die Freude über die "nationale Erneuerung" von 1933 groß, ließ man sich von der Goebbels-Show des "Tages von Potsdam" am 21. März 1933 täuschen. Und man profitierte von der Heeresvermehrung, die viele Hauptleute und Stabsoffiziere des Regiments zu Generalen aufsteigen ließ. Aber die sittliche Substanz der rechtsstaatlichen preußischen Tradition trug dazu bei, viele "Neuner" zum persönlichen Opfer im Widerstand bereit zu machen.

 

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