20.12.2008 | Weihnachtsfeier mit Garnisonkirche

POTSDAM / INNENSTADT – Eine betriebliche Weihnachtsfeier, in der Ziegelsteine eine tragende Rolle spielen? – Klingt beim ersten Hören nicht wirklich lustig. Aber in der Ausstellung zur Garnisonkirche in der Breiten Straße handelte es sich gestern nicht um irgendwelche Backsteine, sondern um zwei so genannte „Spendenziegel“ à hundert Euro. Diese wurden von den Mitarbeitern der

POTSDAM / INNENSTADT – Eine betriebliche Weihnachtsfeier, in der Ziegelsteine eine tragende Rolle spielen? – Klingt beim ersten Hören nicht wirklich lustig.

Aber in der Ausstellung zur Garnisonkirche in der Breiten Straße handelte es sich gestern nicht um irgendwelche Backsteine, sondern um zwei so genannte „Spendenziegel“ à hundert Euro. Diese wurden von den Mitarbeitern der Tourismus Mark Brandenburg (TMB) und des Potsdam Tourismus Service an den Vorsitzenden des Fördervereins Wiederaufbau Garnisonkirche, Johann-Peter Bauer, überreicht. Für die Spende habe man keine öffentlichen Gelder eingesetzt, da sein Unternehmen auch über eine kommerzielle Abteilung verfüge, betonte TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte. Die Mitarbeiter kamen indes nicht nur als freundliche Gabenbringer. Der Besuch der Ausstellung war Teil ihrer Betriebsweihnachtsfeier, die in diesem Jahr erstmalig von Azubis organisiert worden war. Vivien Passow (21) und Franziska Schelske (19) hatten das „Projekt Weihnachtsfeier“ samt Catering und Rahmenprogramm lange vorbereitet. Zum Auftakt gab es einen Vortrag von Kirchenhistoriker Andreas Kitschke über Historie und geplanten Wiederaufbau der Kirche.

Dass die jungen Frauen das Gotteshaus zum Thema des Abends machten, verdanken sie auch ihrer Ausbildungsstation in der Tourismus-Information: „Hier haben wir das Interesse an der Kirche gespürt – viele Touristen erkundigen sich danach.“ Weshalb die Teilnehmer der Weihnachtsfeier ihren Abstecher in die Ausstellung als sehr lohnend empfanden: „Je mehr Hintergrundwissen man über eine Sache hat, desto besseres Marketing kann man machen“, sagten Mitarbeiter wie Beate Jordan.

Für die Zukunft wünscht sich TMB-Chef Hütte die Einrichtung einer Bedarfshaltestelle für Reisebusse nahe der Ausstellung. (ir)

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