05.12.2018 | "Versöhnung - Erinnern - Frieden": Nachwuchskräfte aus Russland diskutieren den Wiederaufbau der Garnisonkirche

Rund 65 russische und deutsche Nachwuchskräfte von Nichtregierungsorganisationen, Medien, Politik und Wissenschaft kamen zu einem Thementag „Versöhnung – Erinnern – Frieden“ in die Potsdamer Nagelkreuzkapelle am Baufeld der Garnisonkirche.

Die Dolmetscher hatten gut zu tun. Foto: K. Körting

Die Nagelkreuzkapelle war voll mit den Gästen aus Russland. Foto: K. Körting

Großes Interesse am Modellprojekt Wiederaufbau der Garnisonkirche, Foto: K. Körting

Matthias Dombert, Vorsitzender der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau (FWG) und Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche, informierten über den Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche.

Die Teilnehmer*innen des Thementages verbringen insgesamt eine Woche in Berlin und Potsdam, um sich über verschiedene friedenspolitische Themen auszutauschen. Veranstalter ist das Deutsch-Russische Forum in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Moskauer Schule für gesellschaftliche Bildung. Der Lernort deutscher Geschichte, der im wiederaufgebauten Turm der Garnisonkirche entsteht, weckte großes Interesse.

Beim Besuch in Potsdam standen auch ein Empfang durch die Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) und ein kleines Orgelvorspiel in der Nikolaikirche auf dem Programm.

Am Nachmittag ging es nach einer Sonderführung auf dem Baufeld mit einer Podiumsdiskussion über Wege und Möglichkeiten zur Versöhnung zwischen den Zivilgesellschaften weiter: mit Oliver Breithaupt, Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Landesverband Brandenburg), Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums und Matthias Dombert. Die Moderation übernahm Andrej Sacharow, Redakteur der Zeitschrift „Neprikosnovennij Sapas“.

"Der verstärkte Dialog zwischen der deutschen und der russischen Gesellschaft gehört zum Konzept der inhaltlichen Arbeit von FWG, Pfarramt und Stiftung Garnisonkirche", sagte Matthias Dombert. "Wege der Begegnung und Versöhnung zwischen den Zivilgesellschaften sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit."



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