29.05.2013 | Stiftung warb für Wiederaufbau der Garnisonkirche

Potsdam/ Berlin – Bei einer Podiumsdiskussion in Berlin hat die Stiftung Garnisonkirche mit 400 Gästen über die Zukunft der Bundeswehr debattiert und für das umstrittene Wiederaufbauprojekt geworben. Das bestätigte Martin Vogel aus dem Vorstand der Stiftung am Dienstag.

Potsdam/ Berlin – Bei einer Podiumsdiskussion in Berlin hat die Stiftung Garnisonkirche mit 400 Gästen über die Zukunft der Bundeswehr debattiert und für das umstrittene Wiederaufbauprojekt geworben. Das bestätigte Martin Vogel aus dem Vorstand der Stiftung am Dienstag.

Die Veranstaltung fand am Montagabend unter dem Titel „Freiheitsdiskurs“ in der Französische Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt statt, ein Gast war Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU). Vogel sagte, eine Veranstaltung dieser Art sei im dritten Jahr in Folge in Berlin organisiert worden. Unter anderem gehe es darum, mehr Aufmerksamkeit auf das Projekt des Wiederaufbaus zu lenken. Zugleich wolle man einen Ausblick auf die geplante inhaltliche Arbeit in der Garnisonkirche geben. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Kirchenstiftung, der frühere Landesbischof Wolfgang Huber, teilte zum Inhalt der Veranstaltung mit, man habe sich damit den Gefährdungen von Leben und Freiheit durch internationale Konflikte zugewendet. Damit rückten auch die Aufgaben der Bundeswehr über Landesverteidigung hinaus in den Blick, erklärte Huber.

 Wie Vogel bestätigte, habe die Stiftung für den Wiederaufbau der Kirche bisher rund sechs Millionen Euro zusammengetragen, unter anderem aus zwei Großspenden, aus dem Vermögen der ehemaligen Massenorganisationen der DDR sowie Benefizveranstaltungen und Ähnlichem. Allein für den ersten Bauabschnitt der Kirche sind zwölf Millionen Euro nötig. (Potsdamer Neueste Nachrichten, 29.05.2013, von Henri Kramer)

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