09.01.2012 | Sinnbild und Gleichnis für die preußische Geschichte – Neue Ausstellung zur Historie und den Perspektiven der Garnisonkirche öffnet am Sonntag / Festakt bereits am Samstag

POTSDAM / INNENSTADT – Eine neue Ausstellung mit dem Titel „Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven“ öffnet am kommenden Sonntag, 15. Januar, ihre Pforten in der Kapelle

POTSDAM / INNENSTADT – Eine neue Ausstellung mit dem Titel „Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven“ öffnet am kommenden Sonntag, 15. Januar, ihre Pforten in der Kapelle am ehemaligen Standort der Kirche an der Breiten Straße 7. Die in ihrem historischen Teil vom Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte (HBPG) erarbeitete Ausstellung bietet einen kompakten Überblick über die Geschichte der Garnisonkirche – von ihrer Stiftung durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1732 bis zur Sprengung der Ruine durch die DDR-Oberen im Jahr 1968.

Dabei stehen nach Aussage der Ausstellungsmacher einige Themen geradezu als Sinnbild und Gleichnis für die preußische und deutsche Geschichte, denn sie weisen auf die überregionale Bedeutung und Symbolhaftigkeit des Ortes hin. Die Ausstellung konzentriert sich auf ausgewählte und zum Teil bisher wenig beachtete historiografische Fragmente der 300-jährigen Geschichte der Garnisonkirche. Eine Film- und eine Hörstation sowie originale Exponate ergänzen die Präsentation. In einem zweiten Teil geht die Ausstellung auf die architektonischen Planungen und die künftige Nutzung der Garnisonkirche ein, deren Turm – geht es nach den Hoffnungen der Stiftung zu ihrem Wiederaufbau – am 30. Oktober 2017, im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation, wiedererrichtet und erneut eingeweiht werden soll.

Die Stiftung Garnisonkirche und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam stellen in diesem zweiten Ausstellungsteil ihre Motive für den Wiederaufbau der Kirche vor. Im Fokus steht die zukünftige Nutzung dieses markanten „Erinnerungsortes“ als Kirche, Lernort und Ort des Gedenkens. Die Ausstellung wird bereits am 14. Januar um 12 Uhr im Gewölbekeller des Kutschstalls am Neuen Markt mit einem kleinen Festakt eröffnet. Grußworte sprechen dann unter anderem Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst, Stiftungs-Chef und Ex-Bischof Wolfgang Huber und Oberbürgermeister Jann Jakobs. Die Schau wird mit Geldern des Wissenschafts- und Kulturministeriums unterstützt. (MAZ vom 9.01.2012, von bos)

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