08/05/2022 | Pressemitteilung vom 4. August 2022

Wolfgang Huber wird aus dem Kuratorium ausscheiden

Wolfgang Huber hat sein Ausscheiden als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam angekündigt. „Seit langem habe ich mich dazu entschieden, mich im Umfeld meines 80. Geburtstags von einer Reihe ehrenamtlicher Aufgaben zurückzuziehen. Dazu zählen meine Tätigkeiten im Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche Potsdam und im Domstift Brandenburg“, so Huber. Die Stiftung hat die Entscheidung mit Respekt zur Kenntnis genommen und ist dankbar für Wolfgang Hubers beständigen und unermüdlichen Einsatz und alle wegweisenden Impulse.

Die zuständigen Gremien wurden vor geraumer Zeit über diese Entscheidung vertraulich informiert, so dass die Nachfolge vorbereitet werden kann. Darüber wird in der nächsten Sitzung des Kuratoriums beschlossen.

Über den Turm der Garnisonkirche sagte Huber schon beim Baustart: „Der Turm soll werden, was er noch nie war: ein Zentrum für Frieden und Versöhnung“. Diese Zielsetzung knüpft an den Neuanfang nach Kriegsende mit der Heilig-Kreuz-Kapelle an. Sie kommt in der fünfsprachigen Sockelinschrift zum Ausdruck: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“ (Lukas 1,79). Wolfgang Huber hofft auf eine Entsprechung zu dieser Inschrift auf Höhe der Aussichtsplattform. Eine Möglichkeit dazu liegt in einer Neugestaltung der Ecktrophäen. Dazu Wolfgang Huber: „Es geht mir um ein deutliches Zeichen für die Aufgaben, die hier wahrzunehmen sind – gemäß dem Dreiklang: Geschichte erinnern, Verantwortung lernen, Versöhnung leben.“

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