30.10.2014 | Plakatwände für die Garnisonkirche

 

In Potsdam soll künftig mit zwei großen Plakatwänden für den Wiederaufbau der 1945 zerstörten und 1968 abgerissenen Garnisonkirche geworben werden. Auf den beiden je acht Quadratmeter großen Bauschildern werde der frühere Kirchturm, "einer der schönsten barocken Türme Norddeutschlands", visualisiert, erklärte die Stiftung Garnisonkirche am Mittwoch in Potsdam. Damit werde am historischen Standort der Kirche "unübersehbar, welch großen Beitrag der Wiederaufbau des Turms für das Stadtbild" leisten könne. Die Bauschilder sollen am Donnerstag aufgestellt werden. Über den Wiederaufbau der Garnisonkirche wird seit Jahren in Potsdam gestritten - vor allem weil die Nationalsozialisten die Kirche am "Tag von Potsdam" 1933 zur Inszenierung ihrer Macht nutzten. Zudem habe es sich um eine Militärkirche gehandelt, argumentieren die Gegner. Befürworter verweisen dagegen etwa auf die städtebauliche Bedeutung der Kirche, die als Versöhnungszentrum genutzt werden soll. Zunächst soll der Turm für 40 Millionen Euro aufgebaut werden. (Potsdamer Neueste Nachrichten/epd vom 30.10.2014)

 

 

In Potsdam soll künftig mit zwei großen Plakatwänden für den Wiederaufbau der 1945 zerstörten und 1968 abgerissenen Garnisonkirche geworben werden. Auf den beiden je acht Quadratmeter großen Bauschildern werde der frühere Kirchturm, "einer der schönsten barocken Türme Norddeutschlands", visualisiert, erklärte die Stiftung Garnisonkirche am Mittwoch in Potsdam. Damit werde am historischen Standort der Kirche "unübersehbar, welch großen Beitrag der Wiederaufbau des Turms für das Stadtbild" leisten könne. Die Bauschilder sollen am Donnerstag aufgestellt werden. Über den Wiederaufbau der Garnisonkirche wird seit Jahren in Potsdam gestritten - vor allem weil die Nationalsozialisten die Kirche am "Tag von Potsdam" 1933 zur Inszenierung ihrer Macht nutzten. Zudem habe es sich um eine Militärkirche gehandelt, argumentieren die Gegner. Befürworter verweisen dagegen etwa auf die städtebauliche Bedeutung der Kirche, die als Versöhnungszentrum genutzt werden soll. Zunächst soll der Turm für 40 Millionen Euro aufgebaut werden. (Potsdamer Neueste Nachrichten/epd vom 30.10.2014)

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