26.11.2019 | Neuigkeiten aus dem Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche

In der 31. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche konnte festgestellt werden, dass es erfreuliche Fortschritte beim Bau des Turms gibt: Zur Zeit wird bereits am Rohbau der 2. Obergeschosses über der fertigen Decke der Kapelle gearbeitet.

Auch die Planungen für die Ausstattung und Nutzungen des Turms gehen voran. Nach einer Begutachtung von fünf Glockenspielen in Belgien (in Aarschot und Leuven) und in den Niederlanden (in Barneveld, Gouda und Amsterdam) empfiehlt eine Expertenkommission, im neu zu schaffenden Glockenspiel in Annäherung an das historische Vorbild im Turm zukünftig 51 Glocken in gemilderter mitteltöniger Stimmung als Friedenscarillon erklingen zu lassen.


An der Erarbeitung der inhaltlichen Konzeption für das Friedenscarillon wird sich der Friedenbeauftragte der EKD und Kuratoriumsmitglied Renke Brahms aktiv beteiligen.
Zwei neue Mitarbeiterinnen der Stiftung haben damit begonnen, die Planung der Ausstellung im Turm zu erarbeiten.

Das Kuratorium hat die Aufstockung der Bundesförderung erfreut zur Kenntnis genommen und gleichzeitig festgestellt, dass ein Betrag von bis zu vier Millionen Euro für die Fertigstellung des Turms einzuwerben bleibt!
Oberbürgermeister Mike Schubert stellte sich, sein Amtsverständnis sowie seine Sicht auf Handlungsoptionen des Oberbürgermeisters im Kuratorium vor. Im Blick auf Diskussionen zum Kirchenschiff betont das Kuratorium den Vorrang der Fertigstellung des Turms und bittet den Vorstand, auf dieses Ziel alle Kraft zu konzentrieren. Das Kuratorium ist zu vorbereitenden Überlegungen zu Bauabschnitt II (Grundstück ehemaliges Kirchenschiff) bereit und wird sich an Gesprächen in der Stadtgesellschaft beteiligen.

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