12.12.2014 | Neue Online-Plattform zur Geschichte der Garnisonkirche

Ab heute gibt es unter www.garnisonkirche-wissen.de eine neue Plattform, die sich mit der Geschichte der Garnisonkirche in der Zeit der DDR beschäftigt. Sie wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.  

Die neue Plattform umfasst drei Teile: eine Ausstellung, einen Wissensspeicher und ein Plan-Spiel. Diese verschiedenen Bereiche informieren einerseits über die Geschichte des Ortes und seine Rolle während der SED-Diktatur. Das Online-Planspiel lädt insbesondere Schulklassen und Jugendgruppen dazu ein, über die Frage des Wiederaufbaus zu diskutieren und sich somit auch mit der Zerstörungsgeschichte auseinanderzusetzen.

Zahlreiche Zeitzeugeninterviews, die in diesem Jahr aufgezeichnet wurden, z.B. mit Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, der als Junge die Sprengung der Garnisonkirche miterlebt hat, geben einen persönlichen und informativen Einblick in die Geschichte. Die ehemalige Gemeindesekretärin Elfriede Schönrock äußert sich auf der Online-Plattform folgendermaßen: “Wir waren bei der Sprengung vor Ort und haben uns das angeschaut. Ich denke, es war vielen nicht egal. Für uns verband sich damit, was wir dort erlebt hatten, und das nun als äußeres Zeichen in sich zusammen sank. Es war ein leidvolles Begehen, dass diese Kirche in sich zusammenbrach. Für den einen war es ein Ort der Stärkung und der Begegnung, für andere war es ein Baudenkmal.“ Aber auch Fotos und Briefe ermöglichen es Interessierten, in die Geschichte einzutauchen und die Zusammenhänge, die zur Sprengung der wiederaufbaufähigen Kirche geführt haben, zu erkennen.

Der ehemalische israelische Botschafter in  Deutschland, Avi Primor, äußerte sich jüngst mit folgenden Worten, die auch für die neue Online-Plattform leitend sind, zum Wiederaufbau der Garnisonkirche: „Es ist geradezu unentbehrlich, ein Gebäude wie die ehemalige Garnisonkirche wieder zu errichten. Wer der Zukunft gerecht werden will, braucht auch Brücken zur eigenen Vergangenheit."

Ab heute gibt es unter www.garnisonkirche-wissen.de eine neue Plattform, die sich mit der Geschichte der Garnisonkirche in der Zeit der DDR beschäftigt. Sie wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.  

Die neue Plattform umfasst drei Teile: eine Ausstellung, einen Wissensspeicher und ein Plan-Spiel. Diese verschiedenen Bereiche informieren einerseits über die Geschichte des Ortes und seine Rolle während der SED-Diktatur. Das Online-Planspiel lädt insbesondere Schulklassen und Jugendgruppen dazu ein, über die Frage des Wiederaufbaus zu diskutieren und sich somit auch mit der Zerstörungsgeschichte auseinanderzusetzen.

Zahlreiche Zeitzeugeninterviews, die in diesem Jahr aufgezeichnet wurden, z.B. mit Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, der als Junge die Sprengung der Garnisonkirche miterlebt hat, geben einen persönlichen und informativen Einblick in die Geschichte. Die ehemalige Gemeindesekretärin Elfriede Schönrock äußert sich auf der Online-Plattform folgendermaßen: “Wir waren bei der Sprengung vor Ort und haben uns das angeschaut. Ich denke, es war vielen nicht egal. Für uns verband sich damit, was wir dort erlebt hatten, und das nun als äußeres Zeichen in sich zusammen sank. Es war ein leidvolles Begehen, dass diese Kirche in sich zusammenbrach. Für den einen war es ein Ort der Stärkung und der Begegnung, für andere war es ein Baudenkmal.“ Aber auch Fotos und Briefe ermöglichen es Interessierten, in die Geschichte einzutauchen und die Zusammenhänge, die zur Sprengung der wiederaufbaufähigen Kirche geführt haben, zu erkennen.

Der ehemalische israelische Botschafter in  Deutschland, Avi Primor, äußerte sich jüngst mit folgenden Worten, die auch für die neue Online-Plattform leitend sind, zum Wiederaufbau der Garnisonkirche: „Es ist geradezu unentbehrlich, ein Gebäude wie die ehemalige Garnisonkirche wieder zu errichten. Wer der Zukunft gerecht werden will, braucht auch Brücken zur eigenen Vergangenheit."

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