12.03.2013 | Neue Idee für Potsdams frühere Reithalle: Kunsthalle im Langen Stall?

Die Potsdamer Bürgerinitiative Mitteschön und die Garnisonkirchen-Fördergesellschaft wollen Kunst statt Wohnungen im Langen Stall sehen. Sie hoffen auf ein Engagement des

Die Potsdamer Bürgerinitiative Mitteschön und die Garnisonkirchen-Fördergesellschaft wollen Kunst statt Wohnungen im Langen Stall sehen. Sie hoffen auf ein Engagement des Mäzens Hasso Plattner – SPD und Linke auch.

Potsdam – Kunst statt Wohnen: Der Lange Stall an der Potsdamer Plantage soll nach dem Willen der Bürgerinitiative Mitteschön und der Fördergesellschaft zum Wiederaufbau der Garnisonkirche nicht zur Wohnnutzung, sondern als Kunsthalle wiederentstehen. „Das muss unbedingt noch mal überlegt werden“, erklärte der Mitteschön-Aktivist Hans-Joachim Kuke am Montagabend bei einer Veranstaltung der Reihe „Potsdamer im Dialog“ in der Kapelle an der Breiten Straße.

In Vorträgen stützten Kuke, der Architekturprofessor Bernd Albers und der Architekt Christian Wendland die Kunsthallen-Idee. Alle Hoffnungen richten sich nun auf den Milliardär Hasso Plattner, der in Potsdam eine Kunsthalle errichten will. Nach einer Kontroverse um den zunächst favorisierten Standort seiner Kunsthalle an der Stelle des Mercure-Hochhauses hatte Plattner zuletzt erklärt, die Kunsthalle auf seinem eigenen Areal „Campus am Jungfernsee“ im Potsdamer Norden errichten zu wollen. Eine Kunsthalle, finanziert von der Stadt, wird indes allgemein als unrealistisch angesehen (PNN vom 12.03.2013, von Guido Berg).

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