10.12.2008 | Nagelprobe

Michael Erbach hofft auf neuen Schwung in Sachen Garnisonkirche Mit der Anerkennung der Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche ist die 2004 mit dem „Ruf aus Potsdam“ geborene Idee, eines der Wahrzeichen des historischen Potsdam wiederzugewinnen, endgültig institutionalisiert worden. Das ist auch dem Drängen des Fördervereins für den Wiederaufbau und seinem Vorsitzenden Johann-Peter Bauer zu

Michael Erbach hofft auf neuen Schwung in Sachen Garnisonkirche

Mit der Anerkennung der Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche ist die 2004 mit dem „Ruf aus Potsdam“ geborene Idee, eines der Wahrzeichen des historischen Potsdam wiederzugewinnen, endgültig institutionalisiert worden. Das ist auch dem Drängen des Fördervereins für den Wiederaufbau und seinem Vorsitzenden Johann-Peter Bauer zu verdanken. Bauer und die Mitstreiter im künftigen Kuratorium der Stiftung sind nun guter Hoffnung, dass die Stiftungstätigkeit vor allem eines bewirkt: potenzielle Spender dazu zu bewegen, Geldgeber zu werden. War in der Vergangenheit die Zurückhaltung beim Spendenfluss vor allem damit begründet worden, dass es noch keine Stiftung gäbe – so wird die kommende Zeit nunmehr zur Nagelprobe für das Projekt. Denn jetzt, wo es offenkundig kein Hindernis mehr dafür gibt, sich auch mit Spenden zur Wiedergewinnung der Kirche zu bekennen, müssen die Taten folgen. Die Tatsache, dass allein für den Turm 25 Millionen Euro zusammen kommen müssen, zeigt aber, wie gigantisch die Aufgabe noch immer ist. Der gestrige Tag brachte neuen Schwung in das Projekt – ein Selbstläufer wird es dadurch noch lange nicht. Bauer und seine Mitstreiter werden alles daran setzen, für den Wiederaufbau zu werben. Nun sind die Spender an der Reihe.

PNN, 10.12.2008

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