09.02.2019 | Mit tiefer Trauer haben Stiftung Garnisonkirche Potsdam und Fördergesellschaft vom Tod des früheren Brandenburger Innenministers Jörg Schönbohm erfahren

Vor 15 Jahren war er einer der Initiatoren des „Rufes aus Potsdam“, mit dem die Grundlage für die heutige inhaltliche Arbeit am Ort des Wiederaufbaus der Garnisonkirche von Vertretern aus Kirche, Stadt, Land und Zivilgesellschaft veröffentlicht wurde.

Er stand der 2004 gegründeten Fördergesellschaft mit Rat und all seinen Erfahrungen zur Seite und mit Gründung der Stiftung Garnisonkirche übernahm er Verantwortung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche als Kurator der Stiftung. „Jörg Schönbohm fühlte sich Brandenburg und insbesondere Potsdam sehr verbunden. Sein besonderes Engagement galt dem Wiederaufbau der Garnisonkirche. Wir werden ihn als guten Ratgeber und tatkräftigen Unterstützer in Erinnerung behalten.“ so der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Wolfgang Huber. In besonderer Dankbarkeit erinnern sich Stiftung und Fördergesellschaft daran, wie er als brandenburgischer Innenminister und später dann im Ruhestand seine beruflichen Erfahrungen zur Verstetigung unserer Friedens- und Versöhnungsarbeit in unser Programm eingebracht hat.

In Brandenburg geboren, schlug sein Herz bis zum gestrigen Tag unablässig für die Metropolenregion Berlin-Brandenburg mit all ihren vielfältigen Herausforderungen. Jörg Schönbohm starb am Freitag im Alter von 81 Jahren. Von 1996 bis 1998 war er Innensenator in Berlin. Von 1999 bis 2009 war er Innenminister des Landes Brandenburg. Wir sind in Gedanken bei seiner Frau, seinen Kindern und der ganzen Familie.

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