18.01.2016 | Jahresplanung 2016

Beim heutigen Pressegespräch haben die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, das Pfarramt an der Nagelkreuzkapelle und die Stiftung Garnisonkirche die Schwerpunkte und Planungen für das Jahr 2016 vorgestellt.

Mit drei neuen Publikationen starten die Befürworter des Wiederaufbaus der Garnisonkirche in das neue Jahr: die Jahreszeitschrift der Fördergesellschaft die „Potsdamer Spitze 2016“, eine Broschüre mit den Nutzungsabsichten im Turm und einer Grafik, die die Aussichtsplattform des Turmes in Beziehung setzt zu bereits bestehenden Gebäuden in Potsdam, und dem Veranstaltungsprogramm der Nagelkreuzkapelle für die ersten vier Monate. Darin finden sich zahlreiche neue Veranstaltungsformate für das Jahr 2016, wie der Potsdamer Friedensdiskurs. Diese Reihe startet am 20. Januar mit einem Vortrag von Sylvia Wähling vom Menschenrechtszentrum Cottbus, die unter dem Titel „Irakisches Kurdistan – Land im Krieg – Land der Religionsfreiheit“ über die Situation im irakischen Kurdistan und ihren Besuch in diesem im Krieg befindlichen und moslemisch geprägten Land vergangene Weihnachten informiert.  Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr wird zudem der Fernsehgottesdienst sein, der am 11. September live vom Baufeld der Garnisonkirche im ZDF-Fernsehen übertragen werden wird. Weiterhin finden an jedem Mittwoch um 18 Uhr Friedensgebete zu aktuellen politischen Ereignissen statt. Die Reihe „Literatur und Musik“ und interreligiöse Veranstaltungen bereichern das Programm.

Alle Veranstaltungen und auch die Betreuung der Ausstellung in der Nagelkreuzkapelle sind nur möglich durch den zeitaufwändigen ehrenamtlichen Dienst der Mitglieder der Profilgemeinde und der Fördergesellschaft. Dafür wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs am 15. Januar den Helferinnen und Helfern ausdrücklich gedankt.

Die Bauplanungen und die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt, der momentan von Stiftung und Fördergesellschaft fokussiert wird, liegen vor, ein Baubeginn wird bei geschlossener Finanzierung für das nächste Jahr angestrebt. Die Gesamtprojektkosten für den Turm belaufen sich nach aktuell überprüften Berechnungen auf insges. 37,8 Mio. Euro. Davon sind 6,6 Mio. Euro bisher eingegangen und zu großen Teilen bereits in die Planung investiert. Neben den 12 Mio. Euro des Bundes stehen weitere Förderungen und Unterstützungen von 2,4 Mio. Euro in Aussicht. Besonders attraktive Möglichkeiten, um den Wiederaufbau der Garnisonkirche zu unterstützen sind das Spenden von Ziegeln, die später sichtbar im Treppenhaus des Turms vermauert werden. Auch das Ausfüllen eines Zeichnungsscheins ist eine sinnvolle Unterstützung. Mit der darin gegebenen Zusage das Projekt dann finanziell zu unterstützen, wenn mit dem Bau begonnen wird, erhält der Spender die Sicherheit, dass sein Geld erst beim Baustart eingesetzt wird, der Stiftung ermöglicht es finanzielle Planungssicherheit.

Neben dem Schwerpunkt der Finanzeinwerbung wird im Jahr 2016 vor allem die Präsentation des Projektes mit einem im Jahr 2015 erworbenen Modell der Garnisonkirche im Maß von 1:100 im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung und der Fördergesellschaft stehen, dazu sind z.B. Kirchengemeinden und den Landtagsfraktionen Besuche angeboten worden, um über den geplanten Wiederaufbau der Kirche zu informieren. Der Turm wird in 57 m Höhe die einzige barrierefrei zugängliche Aussichtsplattform in der Lennéschen Kulturlandschaft beherbergen.

Fördergesellschaft und Stiftung werden den direkten Kontakt und Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Jahr 2016 auch auf verschiedenen Stadtfesten und öffentlichen Veranstaltungen suchen. Die Unterschriftensammlung auf der Seite www.unterstuetzen.garnisonkirche.de wird fortgesetzt. Mit Stand vom heutigen 18. Januar haben bereits mehr als 18 500 Personen ihre Unterschrift hinterlegt.

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