15.07.2019 | Gedenken an den Widerstand vom 20. Juli 1944

„Geschichte erinnern – Verantwortung lernen – Versöhnung leben“. Diesem Leitsatz ihrer inhaltlichen Arbeit folgend wird die Nagelkreuzgemeinde Garnisonkirche Potsdam gemeinsam mit der Gemeinde in Bornstedt mit zwei Veranstaltungen anlässlich des 75. Jahrestages des Widerstands am 20. Juli 1944 gedenken. 

27. Juli 2019, 15 Uhr Andacht in der Bornstedter Kirche mit Pfrn. Cornelia Radeke-Engst

Anschließend Podiumsgespräch mit Dr. Dr. Gudrun Kluge. Sie ist die Nichte von Albrecht Mertz von Quirnheim, der wie Henning von Tresckow u.v.a. Mitglied im IR 9 war und einen Tag nach dem 20. Juli ermordet wurde. Frau Dr. Kluge erzählt von den Beziehungen ihrer Familie zum Widerstand, berichtet von der Verhaftung ihrer Mutter und der „Sippenhaft“ der Verwandten des Widerstands, den Transport der Familienangehörigen nach Buchenwald und Dachau, über die Befreiung durch die Amerikaner in Bayern und über die Geschichte ihres Vaters.

Danach gehen wir zu den Gräbern der Widerstandskämpfer auf dem Bornstedter Friedhof.

 

27. Juli 2019, 18 Uhr Gottesdienst am Tisch in der Nagelkreuzkapelle

Maria Luise Damrath, die Tochter eines der letzten Pfarrer der Garnisonkirche erzählt zum ersten in der Ausführlichkeit von der Beteiligung ihres Vaters am Widerstand um den 20. Juli in Paris, sein Wirken als Pfarrer in Paris und wie er der Verhaftung durch die Gestapo entkam. Darüber hinaus werden weitere Begebenheiten aus dem Widerstand erzählt.

Zum ersten Mal findet in der Nagelkreuzkapelle ein Gottesdienst am Tisch statt. Dieser Gottesdienst ist verbunden mit einem gemeinsamen Mahl. Es ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, aber wir freuen uns über Mitgebrachtes für das gemeinsame Essen. Musikalisch wird der Gottesdienst von Marina Philippova gestaltet.

Sie sind sehr herzlich eingeladen.

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