19.07.2014 | Garnisonkirchen-Kapelle wird in Nagelkreuzkapelle umbenannt

Potsdam – Zum 70. Jahrestag des missglückten Attentats auf Hitler wird heute die Kapelle an der Potsdamer Garnisonkirche in Nagelkreuzkapelle umbenannt. Mit einem Gottesdienst soll an der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 gedacht werden. Zudem jährt sich am Sonntag die Verleihung des Nagelkreuzes zum zehnten Mal, wie die Stiftung Garnisonkirche Potsdam mitteilte. Die internationale Nagelkreuzbewegung steht für Frieden und Versöhnung. Sie nahm ihren Ursprung im britischen Coventry, wo das Original des Kreuzes auf dem Ruinenaltar der Kathedrale aus drei großen Nägeln gebildet wird. Sie stammen aus der 1940 von deutschen Bomben zerstörten Kirche.

Der geplante Wiederaufbau der Garnisonkirche ist umstritten, da das zerstörte Gotteshaus als Symbol der Verbindung von Preußentum und Nationalsozialismus gilt. Die Bürgerinitiative «Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche» will ihn verhindern. Am 21. März 1933, dem «Tag von Potsdam», reichten sich in der Garnisonkirche Reichspräsident Paul von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler demonstrativ die Hände. 1968 wurde die Kriegsruine gesprengt. (Die WELT, vom 19.07.2014)

Garnisonkirchen-Kapelle wird in Nagelkreuzkapelle umbenannt

Potsdam – Zum 70. Jahrestag des missglückten Attentats auf Hitler wird heute die Kapelle an der Potsdamer Garnisonkirche in Nagelkreuzkapelle umbenannt. Mit einem Gottesdienst soll an der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 gedacht werden. Zudem jährt sich am Sonntag die Verleihung des Nagelkreuzes zum zehnten Mal, wie die Stiftung Garnisonkirche Potsdam mitteilte. Die internationale Nagelkreuzbewegung steht für Frieden und Versöhnung. Sie nahm ihren Ursprung im britischen Coventry, wo das Original des Kreuzes auf dem Ruinenaltar der Kathedrale aus drei großen Nägeln gebildet wird. Sie stammen aus der 1940 von deutschen Bomben zerstörten Kirche.

Der geplante Wiederaufbau der Garnisonkirche ist umstritten, da das zerstörte Gotteshaus als Symbol der Verbindung von Preußentum und Nationalsozialismus gilt. Die Bürgerinitiative «Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche» will ihn verhindern. Am 21. März 1933, dem «Tag von Potsdam», reichten sich in der Garnisonkirche Reichspräsident Paul von Hindenburg und Reichskanzler Adolf Hitler demonstrativ die Hände. 1968 wurde die Kriegsruine gesprengt. (Die WELT, vom 19.07.2014)

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