26.01.2010 | Garnisonkirche: Linke und FDP kritisieren Reiche

Der Vorstoß von CDU-Kreischefin Katherina Reiche, beim Bund um Fördermittel für die Garnisonkirche zu werben, ist nach der SPD auch bei Linken und FDP auf Ablehnung gestoßen. Linke-Kreisvorstand Sascha Krämer erklärte gestern, Potsdam sei „reich an historischen Bauten, die nach einer Sanierung rufen“. Man dürfe nicht „permanent verträumt in die Historie schauen“. Die Linke sei

Der Vorstoß von CDU-Kreischefin Katherina Reiche, beim Bund um Fördermittel für die Garnisonkirche zu werben, ist nach der SPD auch bei Linken und FDP auf Ablehnung gestoßen. Linke-Kreisvorstand Sascha Krämer erklärte gestern, Potsdam sei „reich an historischen Bauten, die nach einer Sanierung rufen“. Man dürfe nicht „permanent verträumt in die Historie schauen“. Die Linke sei nicht gegen den Wiederaufbau der Kirche, jedoch sollten dafür Privatspender gefunden werden. Der FDP-Landtagsabgeordnete Heinz Lanfermann forderte, die nicht abgerufenen Mittel aus dem Welterbestättenprogramm des Bundes in die Sanierung der Schlösser und Gärten umzulenken. Wenn es nicht genügend Privatspenden für die Garnisonkirche gebe, rechtfertige dies nicht den „Zugriff auf öffentliche Gelder“, so Lanfermann. Reiche verteidigte gestern ihren Vorstoß und forderte Kulturministerin Martina Münch (SPD) auf, sich „umgehend um Bundesmittel“ für den Aufbau der Garnisonkirche zu bemühen. PNN

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