25.09.2012 | Garnisonkirche: Kein Votum zur Kapelle

Innenstadt – Das Kuratorium der Stiftung Potsdamer Garnisonkirche hat am Montag keine Entscheidung über die Architektur der künftigen Turmkapelle getroffen. Das erfuhren

Innenstadt – Das Kuratorium der Stiftung Potsdamer Garnisonkirche hat am Montag keine Entscheidung über die Architektur der künftigen Turmkapelle getroffen. Das erfuhren die PNN von Kuratoriumsmitgliedern. Es ist alles „offen und unverändert“, hieß es. Ursprünglich wollte das Kuratorium den Bauantrag für den Turm der Garnisonkirche beschließen. Die Verschiebung der Entscheidung bedeutet einen Etappensieg für die Kritiker des Kapellenentwurfs des von der Garnisonkirchenstiftung beauftragten Berliner Architekturbüros Hilmer & Sattler und Albrecht. Zwar hatte das Büro seinen ersten Entwurf überarbeitet, nachdem die Stiftung Bürgern nach erster Kritik die Möglichkeit einräumte, Alternativvorschläge einzureichen. Dies geschah unter anderem durch den Potsdamer Architekten Christopher Kühn. Dem Vernehmen nach wird Kühns Entwurf von den Kritikern begrüßt, die Einarbeitungen der Vorschläge Kühns in den neuen Entwurf von Hilmer & Sattler und Albrecht wurden aber als nicht ausreichend angesehen. Der Erstentwurf des Architekturbüros sah einen achteckigen, zwölf Meter hohen Kapellenraum vor, der insbesondere bei Kennern der Turmkapelle aus DDR-Zeiten auf wenig Gegenliebe stieß. Kühn dagegen schlägt einen viereckigen Grundriss vor. (PNN vom 25.09.2012, von Guido Berg)

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