04.06.2009 | Fünf Jahre für den Turmbau – 2012 soll Bau der Garnisonkirche beginnen

Innenstadt – 2012 will der Förderverein zum Wiederaufbau der Garnisonkirche mit der Errichtung des Turmes nach originalem Vorbild beginnen. Dieses ehrgeizige Ziel nannte der Kirchensachverständige Andreas Kitschke am Dienstag beim Gesprächsabend „Potsdamer Mitte im Dialog” im Alten Rathaus. Fünf Jahre später könnte der Turm dann stehen. So lange habe auch der originale Aufbau der Kirche

Innenstadt – 2012 will der Förderverein zum Wiederaufbau der Garnisonkirche mit der Errichtung des Turmes nach originalem Vorbild beginnen. Dieses ehrgeizige Ziel nannte der Kirchensachverständige Andreas Kitschke am Dienstag beim Gesprächsabend „Potsdamer Mitte im Dialog” im Alten Rathaus. Fünf Jahre später könnte der Turm dann stehen. So lange habe auch der originale Aufbau der Kirche von 1730 bis 1735 benötigt, sagte Kitschke. Bis dahin müssten Versorgungsleitungen umverlegt und der Anbau am Rechenzentrum abgerissen sein.

Auf Nachfragen nannte der Fördervereinsvorsitzende Johann Peter Bauer die Summe von fünf bis sieben Millionen Euro, die sich in der Vereinskasse befinden müssten, um mit dem Turmbau beginnen zu können. Bis dahin ist allerdings noch ein schwieriges Stück Arbeit zu leisten, denn noch sind nicht allzu viele große Spenden eingetroffen. Bauer wollte im Moment keine Summe nennen und verwies auf den 21. Juni, an dem das Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche eingeführt werden soll. Danach soll dann eine intensive Einwerbung von Sponsorengeldern beginnen. Für den Turmaufbau werden 39 Millionen Euro Kosten veranschlagt, für die gesamte Kirche 80 Millionen Euro. „Es muss etwas mehr Zug in die zugegebenermaßen noch immer spärlich fließenden Spendengelder kommen”, sagte Bauer, gab sich jedoch optimistisch, dass bei Baubeginn der Spendenwille wachse.

Unterstützt wurde er von Pastor Robin A. Youett. Der gebürtige Brite hatte 1940 die Zerstörung der Kathedrale in Coventry miterlebt und auch deren Wiederaufbau verfolgt. „Sobald sichtbar wird, dass etwas passiert, sagte er, „kommen auch die Spender.” dif

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