28.03.2018 | FROHE OSTERN!

Ostern – die Zeit der Auferstehung, des Schenkens, des Aufbauens und der Lebensfreude. Das Fest gilt als ein Neuanfang, als Sieg des menschgewordenen Gottes über den Tod. Am Baufeld der Garnisonkirche vollziehen sich die Bauarbeiten im Sinne eines Neubeginns: Der Wiederaufbau hat begonnen.

Frohe Ostern mit Friedenstaube, Quelle: SGP

Ostern – die Zeit der Auferstehung, des Schenkens, des Aufbauens und der Lebensfreude. Für viele Freiwillige und Mitarbeitende sind die Ostertage auch im christlichen Sinne von großer Bedeutung. Das Fest gilt als ein Neuanfang, als Sieg des menschgewordenen Gottes über den Tod. Am Baufeld der Garnisonkirche vollziehen sich die Bauarbeiten im Sinne eines Neubeginns: Der Wiederaufbau hat begonnen. Für die Gründungsarbeiten drehen sich riesige Bohrer. Bagger schaufeln das Erdreich aus 38 Metern Tiefe beiseite, um Platz für die Pfähle zu machen, die das Fundament tragen werden.

Auch der Turm der Garnisonkirche markiert einen Neuanfang – damals bei Friedrich Wilhelm I., der den ersten Turm bauen ließ, auf ganz andere Weise als heute, nach zwei Weltkriegen, NS-Zeit und DDR-Diktatur. Der Wiederaufbau geschieht im vollen Bewusstsein dessen, wofür die 1945 ausgebrannte und 1968 gesprengte Garnisonkirche auch stand: Verherrlichung von Krieg und Militär, Propaganda für Adolf Hitler. Es geht darum, im zu errichtenden Turm an Geschichte zu erinnern, Verantwortung zu lernen Versöhnung zu leben.

Tausende haben das ambitionierte Projekt bereits durch Spenden unterstützt, dem Wiederaufbau den Rücken gestärkt und damit erst ermöglicht. Denn der Wiederaufbau der Garnisonkirche mit ihrer vielschichtigen Geschichte betrifft nicht nur Potsdamerinnen und Potsdamer, nicht nur eine einzelne Stadt oder die „neuen“ Bundesländer. Das Projekt ist, und so sieht es auch die Beauftragte für Kultur und Medien, von gesamtdeutscher Bedeutung und wird deshalb mit zwölf Millionen Euro gefördert. Zinsfreie kirchliche Darlehen belegen die Unterstützung von dieser Seite. Große und kleine Spenden und über 24.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner verweisen auf die Strahlkraft dieser einzigartigen Baustelle.

Ein ZDF-Kulturspot, der im Januar am Baufeld gedreht und nun sonntags vor den heute Nachrichten ausgestrahlt wird, verdeutlicht dies ebenfalls. Im Sockel werden weithin sichtbar in fünf Sprachen die Worte aus dem Lukas-Evangelium eingraviert: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“
Die Bauarbeiten schreiten voran. Bald wird Stein auf Stein gemauert. Dann wird der Turm in den Himmel wachsen. Und jede und jeder kann helfen! Wäre es nicht zum Beispiel eine hübsche Osterüberraschung, die Lieben mit einem gespendeten Ziegel zu beschenken, der mit dem Namen des Beschenkten sichtbar im Turm vermauert wird? Der österliche Neuanfang würde so ganz individuell in Stein gemeißelt…
Wer etwas mehr Geld übrig hat, kann für eine der 365 Stufen spenden, die bis zur Aussichtsplattform führen werden. Es sind noch einige Stufenzahlen frei – passend zum diesjährigen Osterfest wäre zum Beispiel noch der 1. April zu vergeben… Die Stiftung Garnisonkirche wünscht allen Unterstützerinnen und Unterstützern, den großzügigen Spenderinnen und Spendern, allen Interessierten und allen, die sie kritisch begleiten ein gesegnetes Osterfest!

Am Ostersonntag, 1. April 2018, predigt in der Nagelkreuzkapelle an der Breiten Straße 7, 14467 Potsdam, Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst. Den Ostergottesdienst begleitet Prof. Dr. Uwe Ulrich am Flügel. Im Anschluss gibt es einen Sektempfang mit Imbiss und eine Baustellenführung.
Am Karfreitag, 30. März 2018, lädt OKR Martin Vogel zum Gottesdienst ein.

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