15.06.2010 | Friedensstifter in Krisenregionen

Ausstellung Fotoschau bietet auch pädagogisches Begleitprogramm für Schulen und Jugendgruppen INNENSTADT Um “Friedenmacher” geht es in einer Ausstellung, die morgen am Standort der Garnisonkirche in der Breiten Straße 7 öffnet. In “Peace Counts – Der Friede zählt” sind beeindruckende Fotos von Menschen zu sehen, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammen

INNENSTADT Um “Friedenmacher” geht es in einer Ausstellung, die morgen am Standort der Garnisonkirche in der Breiten Straße 7 öffnet. In “Peace Counts – Der Friede zählt” sind beeindruckende Fotos von Menschen zu sehen, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammen bringen – eine oft sehr gefährliche Aufgabe. Fotografen und Reporter der Initiative “Peace Counts” haben in den letzten Jahren über 30 Konfliktregionen weltweit bereist und solche uneigennützigen Menschen im Bild festgehalten. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl der erfolgreichsten Praxisbeispiele.

Zuvor war die Ausstellung bereits in Colombo, Porto Alegre und Shanghai zu sehen, aber auch in Heidelberg, Freiburg und München. Begleitend zur Ausstellung wird ein pädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen und Jugendgruppen angeboten, das sich mit Konflikteskalation und Konfliktbearbeitung beschäftigt. Wie die Ausstellungsmacher berichten, eignen sich die Lernzirkel und Arbeitsmaterialien mit unterschiedlichen Schwerpunkten für die Verwendung im Rahmen des Gemeinschaftskunde-, Sprach- und Religionsunterrichts ebenso wie für die Gestaltung von Projekttagen. Die Potsdamer Ausstellung ist eine Kooperationsveranstaltung des Diakonisches Werk Potsdam e.V., der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V.. Sie wird morgen um 11 Uhr eröffnet und ist zu sehen bis zum 2. Juli. Kontakt und Anmeldung für Schulklassen und Gruppen sind möglich beim Diakonische Werk Potsdam, Susan Lautsch, unter Tel. 03 31/2 80 73 16 oder s.lautsch@dwpotsdam.de (MAZ vom 15.06.2020, rai)

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