09.07.2020 | Erhalt des Mosaiks „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ am Rechenzentrum

Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam und die Fördergesellschaft begrüßen die Überlegung der Wüstenrot-Stiftung, das Mosaik „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ zu restaurieren.

Stiftung und Fördergesellschaft befürworten schon seit Jahren den Erhalt des Mosaiks als geschichtliches Zeugnis. Denn es geht - wie beim Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam - auch hier darum, die Spuren von Geschichte zu erhalten und neu zu zeigen, um sich zu erinnern und zu lernen. So ist es richtig, die Mosaiktafeln, als Zeugnis der DDR zu konservieren.

Hiermit jedoch den umstrittenen Erhalt des Rechenzentrums zu verbinden und die stadtplanerischen und rechtlichen Rahmenbedingen und bestehende Verträge zu ignorieren, kommt sicher nicht in Betracht, sagte Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung.

Dazu hatte sich der Vorsitzende der Fördergesellschaft, Prof. Dr. Matthias Dombert, bereits vor einigen Tagen mit dem Hinweis geäußert, dass die von der Landeshauptstadt für den Turm erteilte Baugenehmigung aus bauordnungsrechtlichen Gründen den Abriss des Rechenzentrums bis 2023 vorsehe.

Hieran anknüpfend sagte Peter Leinemann: „Gerade weil schon aus rechtlichen und baulichen Gründen nicht vom dauerhaften Gesamterhalt des Rechenzentrums ausgegangen werden kann, frage ich mich, ob in Potsdam eine neue Mauer analog der East Side Gallery in Berlin entstehen soll, wenn zwar das Mosaik am Ort erhalten wird, aber das Gebäude nicht mehr da sein wird?“

Zurück


Logo Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam

zum Seitenanfang