16.06.2015 | Brückenbauer zwischen Berlin und Brandenburg - Kuratoriums- vorsitzender erhält Verdienstorden

Gemeinsam mit 12 weiteren Bürgern hat Prof. Dr. Wolfgang Huber den Verdienstorden des Landes Brandenburg erhalten. Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes wurde dem ehemaligen Bischof von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke verliehen.

Bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei in der Landeshauptstadt Potsdam hob der Ministerpräsident hervor, Huber  habe sich für das Zusammenwachsen Berliner und Brandenburger Kirchenkreise und damit für den ländlichen Raum eingesetzt, dort, wo die Kirche mit ihrer stabilisierenden Funktion besonders gebraucht würde. Der Ausgezeichnete  sei nicht nur eine wichtige Stimme im gesellschaftlichen Diskurs der Bundesrepublik, sondern „Brückenbauer zwischen Berlin und Brandenburg“, wie Woidke wörtlich sagte. Als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Wiederaufbau Garnisonkirche  Potsdam und als Domdechant des Brandenburger Doms treibe er zwei für das Land wichtige Vorhaben voran.   

Der Verdienstorden des Landes ist vor zehn Jahren am Tag der Verfassung Brandenburgs erstmals verliehen worden. Mit Huber, der bis 2009 auch Ratsvorsitzender Der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war, wurden Persönlichkeiten wie die Sängerin  Katja Ebstein, die Professorin und Botschafterin des deutsch-polnischen Miteinander, Professorin Gesine Schwan, der Unternehmer Heiner van de Loo und der querschnittgelähmte Sportler Ronny Ziesmer für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Zur Information: Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Auszeichnung des Landes Brandenburg. Er wurde am 10. Juli 2003 mit dem Gesetz über den Verdienstorden des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Ordensgesetz – BbgOrdG) gestiftet und am 14. Juni 2005, dem brandenburgischen Verfassungstag, erstmals verliehen.

Die umgangssprachliche Bezeichnung der Auszeichnung als „Roter Adlerorden“ bezieht sich auf das brandenburgische Wappen im Mittelstück des Ordens und ist preußischen Ursprungs (Quelle: Wikipedia).

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