17.06.2010 | BAUEN: Abriss von Teil des Rechenzentrums – Garnisonkirchen-Ausstellung bezieht Übergangsquartier hinterm Langen Stall

POTSDAM / INNENSTADT – Mit dem Abriss des früheren Fahrradladens am Rechenzentrum an der Breiten Straße soll im Herbst 2010 der Wiederaufbau der Garnisonkirche vorangetrieben werden. Momentan steht in dem flachen Anbau die Ausstellung zur Garnisonkirche. „Durch den Abriss werden immerhin 70 Prozent des früheren Grundrisses der Garnisonkirche frei“, sagte der theologische Vorstand der Stiftung

POTSDAM / INNENSTADT – Mit dem Abriss des früheren Fahrradladens am Rechenzentrum an der Breiten Straße soll im Herbst 2010 der Wiederaufbau der Garnisonkirche vorangetrieben werden. Momentan steht in dem flachen Anbau die Ausstellung zur Garnisonkirche. „Durch den Abriss werden immerhin 70 Prozent des früheren Grundrisses der Garnisonkirche frei“, sagte der theologische Vorstand der Stiftung Garnisonkirche, Martin Vogel, gestern auf Nachfrage. In den nächsten Tagen wolle die Stiftung bei der Stadt den Abrissantrag stellen.

Für die Exponate der Garnisonkirchenausstellung hat man einen Ausweichstandort im Auge. Hinter der Front des „Langen Stalls“ in der Werner-Seelenbinder-Straße soll ab 2011 ein temporärer Bau zur Unterbringung der Schaustücke entstehen. Das Projekt wird begleitet durch ein neu gegründetes „Kompetenzteam Bau“, dem unter anderem die Kunsthistorikerin Saskia Hüneke, die Architekten Hubertus Nienhoff und Francois von Chappuis sowie Siemens-Aufsichtsrat Gerd von Brandenstein angehören.

Insgesamt haben sich sechs Kompetenzteams unter dem Dach der Stiftung gegründet: Bau, Recht, Finanzen, Programm/Veranstaltung, Wissenschaft/Forschung/Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.

Dem Team „Öffentlichkeitsarbeit“ gehört unter anderem der frühere Regierungssprecher Gerhard Schröders, Bela Anda, an, sowie ein Mitarbeiter der PR-Agentur „Scholz & Friends“. Auch das Team „Wissenschaft und Forschung“ kann klingende Namen aufweisen: Zu den Engagierten zählen unter anderem die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf, und Christoph Markschies, Präsident der Berliner Humboldt-Universität. Die Teams werden sich künftig zu regelmäßigen Sitzungen treffen. (Von Ildiko Röd, MAZ vom 17.06.2010)

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