26.02.2010 | BAU: Garnisonstiftung hat Baugrundstück – Stadt unterschreibt Übertragungsvertrag

POTSDAM / INNENSTADT – Die Stiftung Garnisonkirche ist – zumindestens von den formalen Voraussetzungen her – dem Baustart für das Gotteshaus erneut einen Schritt näher gekommen. Nun ist die Wiederaufbaustiftung Eigentümerin des künftigen Baugrundstücks. Gestern wurde dafür der Vertrag unterschrieben, in dem die Stadt Potsdam das Grundstück an die Stiftung überträgt. Mit der Übertragung hat

POTSDAM / INNENSTADT – Die Stiftung Garnisonkirche ist – zumindestens von den formalen Voraussetzungen her – dem Baustart für das Gotteshaus erneut einen Schritt näher gekommen. Nun ist die Wiederaufbaustiftung Eigentümerin des künftigen Baugrundstücks. Gestern wurde dafür der Vertrag unterschrieben, in dem die Stadt Potsdam das Grundstück an die Stiftung überträgt.

Mit der Übertragung hat die Landeshauptstadt ihren zugesicherten Beitrag zur Garnisonkirchenstiftung geleistet, die 2008 gegründet wurde. Anders als das Land, das damals nur „Zustifter“ war, zählte die Stadt Potsdam 2008 zu den „Gründungsstiftern“ – neben der Evangelische Landeskirche, dem Kirchenkreis Potsdam und dem Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein (EKH).

Das etwa 500 Quadratmeter große Grundstück für den späteren Kirchenbau ist Teil eines Grundstücks, das der Sanierungsträger Potsdam vom Versicherungskonzern Arag erworben hat. Ende 2009 zahlte der Sanierungsträger dafür die Kaufsumme von knapp fünf Millionen Euro.

2011 sollen die Voraussetzungen für den Turmbau geschaffen werden, indem die Breite Straße vom Filmmuseum bis zur Dortustraße umgestaltet wird. Vor seiner Sprengung stand der Turm auf einer Fläche, die heute teilweise Straßenraum und Gehweg umfasst. Die Fläche soll durch eine Verjüngung der Straße wiedergewonnen werden. Allerdings will man dafür nicht die Anzahl der bestehenden Fahrspuren verringern. Stattdessen soll die Mittelinsel auf der Straße entfallen. Unklar ist momentan noch die Überlebensdauer des Flachbaus, der derzeit die Ausstellung zur Garnisonkirchenhistorie beherbergt. Der Bau, in dem sich bis vor einigen Jahren ein Radladen befand, steht auf der einstigen Turmfläche. (Von Ildiko Röd, MAZ vom 26.02.2010)

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