19.11.2014 | Avi Primor für Bauprojekt Garnisonkirche

Die Debatte geht weiter. Nun spricht sich auch der ehemalige israelische Botschafter für den Wiederaufbau aus

Die Debatte um den Wiederaufbau der Garnisonkirche geht in die nächste Runde. Jetzt hat sich der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor für das Bauprojekt ausgesprochen. Zugleich fordert die Potsdamer Linke ein Moratorium. Bevor der für kommendes Jahr angekündigte Bürgerdialog zur Garnisonkirche abgeschlossen ist, dürften keine Tatsachen geschaffen werden.

Primor war am Montagabend zu einer Diskussionsveranstaltung der Stiftung für den Wiederaufbau eingeladen. In der Nagelkreuzkapelle am Standort der 1968 gesprengten Kirchenruine in der Breiten Straße sagte der frühere Diplomat, das Beispiel der Frauenkirche in Dresden zeige, welche wichtige und wertvolle Funktion ein solches Projekt für die Gesellschaft habe – gerade auch für die Versöhnungsarbeit. Zwar könne man das theoretisch auch in einem modernen Gebäude leisten. Aber ein historisches Bauwerk sei besser geeignet, denn „wir brauchen diesen Brückenschlag in unsere Vergangenheit, um unsere Seele besser zu verstehen und Brücken bauen zu können“, sagte Primor. Deshalb halte er den Wiederaufbau der historisch belasteten Potsdamer Kirche „für fast unentbehrlich“. (Potsdamer Neueste Nachrichten mit epd, 19.11.2014, von Henri Kramer)

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Die Debatte geht weiter. Nun spricht sich auch der ehemalige israelische Botschafter für den Wiederaufbau aus

Die Debatte um den Wiederaufbau der Garnisonkirche geht in die nächste Runde. Jetzt hat sich der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor für das Bauprojekt ausgesprochen. Zugleich fordert die Potsdamer Linke ein Moratorium. Bevor der für kommendes Jahr angekündigte Bürgerdialog zur Garnisonkirche abgeschlossen ist, dürften keine Tatsachen geschaffen werden.

Primor war am Montagabend zu einer Diskussionsveranstaltung der Stiftung für den Wiederaufbau eingeladen. In der Nagelkreuzkapelle am Standort der 1968 gesprengten Kirchenruine in der Breiten Straße sagte der frühere Diplomat, das Beispiel der Frauenkirche in Dresden zeige, welche wichtige und wertvolle Funktion ein solches Projekt für die Gesellschaft habe – gerade auch für die Versöhnungsarbeit. Zwar könne man das theoretisch auch in einem modernen Gebäude leisten. Aber ein historisches Bauwerk sei besser geeignet, denn „wir brauchen diesen Brückenschlag in unsere Vergangenheit, um unsere Seele besser zu verstehen und Brücken bauen zu können“, sagte Primor. Deshalb halte er den Wiederaufbau der historisch belasteten Potsdamer Kirche „für fast unentbehrlich“. (Potsdamer Neueste Nachrichten mit epd, 19.11.2014, von Henri Kramer)

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