14.10.2014 | Aufbauprojekt Garnisonkirche: 1.000 Unterstützer pro Woche

Die Stiftung für den Wiederaufbau hat in einem Monat bereits mehr als 4000 Unterstützer im Internet gesammelt

Mehr als 4000 Unterschriften hat die Stiftung für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche seit dem Start ihrer neuen Unterstützer-Internetseite vor einem Monat für das Projekt gesammelt. Dies zeige, dass die Idee, mit dem Wiederaufbau „Raum zu schaffen, um Geschichte zu erinnern, Verantwortung zu lernen und Versöhnung zu leben“, unterstützt werde, erklärte der theologische Vorstand der Stiftung, Martin Vogel, am Montag in Potsdam.

Über die Internetseite www.unterstuetzen.garnisonkirche.de können seit einem Monat Unterstützer einen Aufruf zum Wiederaufbau der Garnisonkirche unterschreiben. Zusätzlich ist es möglich, den Aufruf in der Nagelkreuzkapelle am Ort der Garnisonkirche zu unterschreiben. Dort heißt es unter anderem, dass die Kirche mit der Unterschrift zu „einer Kirche der Bürgerschaft Potsdams und seiner Gäste“ gemacht werden solle. Wie die Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche mittteilte, stammten die Unterzeichner zum großen Teil aus Potsdam und Umgebung. Es hätten sich aber auch Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger Günter Blobel aus New York eingetragen.

Die Gegner der Garnisonkirche hatten im Frühjahr innerhalb von dreieinhalb Monaten in einem Bürgerbegehren mehr als 14 000 gültige Unterschriften gegen das Bauvorhaben gesammelt. Damit bezogen knapp elf Prozent der Einwohner der brandenburgischen Landeshauptstadt Stellung gegen den Wiederaufbau der 1945 zerstörten und 1968 in der DDR abgerissenen evangelischen Kirche.

Der Anfang September gestartete Aufruf der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ hat im Internet bislang rund 520 Unterzeichner gefunden. Erstunterzeichner sind unter anderem die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) und Brandenburgs ehemalige Ausländerbeauftragte Almuth Berger.(dpa/PNN, 14.10.2014)

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Aufbauprojekt Garnisonkirche: 1.000 Unterstützer pro Woche

Die Stiftung für den Wiederaufbau hat in einem Monat bereits mehr als 4000 Unterstützer im Internet gesammelt

Mehr als 4000 Unterschriften hat die Stiftung für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche seit dem Start ihrer neuen Unterstützer-Internetseite vor einem Monat für das Projekt gesammelt. Dies zeige, dass die Idee, mit dem Wiederaufbau „Raum zu schaffen, um Geschichte zu erinnern, Verantwortung zu lernen und Versöhnung zu leben“, unterstützt werde, erklärte der theologische Vorstand der Stiftung, Martin Vogel, am Montag in Potsdam.

Über die Internetseite www.unterstuetzen.garnisonkirche.de können seit einem Monat Unterstützer einen Aufruf zum Wiederaufbau der Garnisonkirche unterschreiben. Zusätzlich ist es möglich, den Aufruf in der Nagelkreuzkapelle am Ort der Garnisonkirche zu unterschreiben. Dort heißt es unter anderem, dass die Kirche mit der Unterschrift zu „einer Kirche der Bürgerschaft Potsdams und seiner Gäste“ gemacht werden solle. Wie die Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche mittteilte, stammten die Unterzeichner zum großen Teil aus Potsdam und Umgebung. Es hätten sich aber auch Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger Günter Blobel aus New York eingetragen.

Die Gegner der Garnisonkirche hatten im Frühjahr innerhalb von dreieinhalb Monaten in einem Bürgerbegehren mehr als 14 000 gültige Unterschriften gegen das Bauvorhaben gesammelt. Damit bezogen knapp elf Prozent der Einwohner der brandenburgischen Landeshauptstadt Stellung gegen den Wiederaufbau der 1945 zerstörten und 1968 in der DDR abgerissenen evangelischen Kirche.

Der Anfang September gestartete Aufruf der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ hat im Internet bislang rund 520 Unterzeichner gefunden. Erstunterzeichner sind unter anderem die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) und Brandenburgs ehemalige Ausländerbeauftragte Almuth Berger.(dpa/PNN, 14.10.2014)

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