06.03.2015 | 25 000. Besucher in der Garnisonkirchenausstellung

Seit dem 14. Januar 2012 ist die Ausstellung „Die Garnisonkirche. Fragmente und Perspektiven“ in der Nagelkreuzkapelle am Ort der Garnisonkirche geöffnet.

Seit dem 14. Januar  2012 ist die Ausstellung „Die Garnisonkirche. Fragmente und Perspektiven“ in der Nagelkreuzkapelle am Ort der Garnisonkirche geöffnet.

Nun konnte der 25 000. Besucher begrüßt werden: Michael Schütz aus Babelsberg wurde von Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst, Superintendent Dr. Joachim Zehner und Peter Leinemann empfangen. Der Familienvater aus Babelsberg findet vor allem die Idee der Nagelkreuzgemeinschaft, in der die Nagelkreuzkapelle Mitglied ist, spannend: „Die Uridee des Kreuzes mit den drei Nägeln fasziniert mich besonders, es gibt viele Assoziationen zu diesem Grundbild. Auch, dass diese Idee der Versöhnung nicht an einem Ort bleibt, sondern durch die Mitgliedschaft vieler Orte in viele Städte getragen wird, finde ich gut.“ Michael Schütz ist Musikdozent für Popularmusik und in Berlin als Kirchenmusiker tätig. Deswegen findet er auch die Garnisonkirche als Ort der Kirchenmusik interessant. Die Garnisonkirche war ein besonderer Ort der Kirchenmusik, allein zwischen 1935 und 1945 können 20 Oratorienaufführungen in der Garnisonkirche gezählt werden, dagegen stehen 2 Oratorienkonzerte in anderen kirchlichen Orten in Potsdam. Michael Schütz sagt dazu: „Auch in unserer Zeit ist Musik eine besondere Kommunikationsform.“ Superintendent Dr. Joachim Zehner freut sich über den Besucher: „Das ist doch ein besonderes Zeichen, wenn der 25 000. Besucher unserer Nagelkreuzkapelle, über den wir uns sehr freuen, als Komponist, Dozent für Popularmusiker und Kirchenmusiker tätig ist.“

Am Samstag wird es schon in der Nagelkreuzkapelle ein besonderes musikalisches Ereignis geben: Zum zweiten Mal findet das Jüdisch-christliches Psalmensingen und Gebet mit dem Psalm des Weltgebetstages, zum Thema Liebe und dem Schema Israel statt. Gemeinsam mit  Chasan Jalda Rebling lädt Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst am Samstag, dem 7. März um 18 Uhr, dazu in die Nagelkreuzkapelle ein.

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