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Gästebuch

02. Juni 2014 | 21:46

Fred Lück

Als gebürtiger Potsdamer (51) und Stadtkanalunterstützer (Pfosten 25) freue ich mich auf die weitere Wiederherstellung der historischen Mitte incl. Garnisionkiche - die ich noch als Kind sah.
Keiner fragte die verbliebene Potsdamer Bevölkerung vor der mit Steuermitteln finanzierte zweite Stadtzerstörung durch zugezogenes SED - Personal.
Es ist ungleich schwieriger ein anspruchsvolles Projekt zum Erfolg zu führen als sich als ungebildeter, alberner ulbrichtscher Ideologie aufsitzender Querulant zu betätigen. Die große Mehrheit aller PotsdamerInnen denkt positiv !
In diesem Sinne wünscht viel Erfolg


15. Mai 2014 | 20:56

Helmut Krüger

Vielen Dank für die weitere Facette der Aufbauarbeit, die mit der Rede Sigmar Gabriels markiert ist.

Einen der darin enthaltenen Sätze will ich selbst mal so formulieren:

Die Zukunft gestaltet nicht der, der sich rigoros von der Vergangenheit abschneiden will, der sich aus der unendlichen Kette eines denunziatorischen Vorgehens gegenüber der Vergangenheit selbst nicht zu befreien vermag, die Zukunft gestaltet derjenigen, der sie annimmt und über sie hinauswächst.

Es ist ja eine Mär, dass einzig der so verstandene Schulterschluss zwischen Deutschnationalen und NSDAP zur Macht der Letztgenannten geführt hätte. Das ist das billig inszenierte Symbol. Um Weiteres zu erfahren, muss man sich nicht nur mit den plakatierten Inhalten, sondern auch mit den an den Tag gelegten Organisationsformen auseinandersetzen:

So unterschiedlich NSDAP und KPD in ihrer politischen Zielsetzung waren - hier die rassistische Überhebung der einen über die anderen, dort die zumindest abstrakt propagierte Gleichheit aller Menschen -, so glichen sie sich in ihrer Organisationsform wie ein Ei dem anderen: der Starrheit der einheitlichen Linie und der Unterdrückung der missliiebigen Auffassung im Innern.

Gelingt es - nicht zuletzt durch die Wiedererrichtung der Garnisonkirche - auf diesen beiden Ebenen zu denken, jenseits der Parole rot = braun und jenseits der Weigerung, dass die KPD in nicht minderem Maße durch ihren vergleichsweise stärker ausgeprägten Führerkult zu dem Klima beitrug, das der NSDAP doch erst in den Sattel verhalf?

Wenn neue Ordnungen gescheitert sind, dann weniger an ihren Ideen, sondern am Unzureichenden und Groben des Weges. Da ist das Garnisonkirchen-Projekt auf aangemesserem und somit gutem Wege:

Keine bange Frage, sondern eine herausfordernde: Reicht das, um in einer Gesellschaft oftmals unerträglicher Lautstärke sich keineswegs Gehör zu verschaffen, sondern Gehör zu finden?


15. Mai 2014 | 09:29

Schuppan

Zuschrift:

Einmischungsversuche gibt es – - unglaublich!


Da versucht es jetzt jemand nach den Unterschriftensammlern mit der Trennung von Staat und Kirche.

Aber obwohl der König sagte: „So baue ich Stadt und Land und mache nicht Christen, ist alles nichts nütze“, war dieser hehre Anspruch nicht nur ein christlicher, sondern ein gesamt-gesellschaftlicher – es ging um die Festigung des Gesamtgefüges Gesellschaft, Staat und Kirche.

Heute gibt es zu diesem Kernsatz einen zweiten, den ich am Anfang allen Tuns Ende 1989 äußerte: „Potsdam partizipiert noch immer vom kulturellen Ruf des 18. und 19. Jahrhunderts, besonders von der „gebauten Kultur“ in ihrer Einheit von Architektur und Landschaft“.
In dieser Projektion ist Potsdam ein Gesamtdenkmal und tatsächlich wurde die Silhouette der Stadt von drei Türmen geprägt: Heilig-Geist-Kirche, Nikolaikirche und Garnisonkirche. Nur in diesem Dreiklang sind die Veduten komplett.

Und die Aufgabe dieses Bild, so wie es sich im Gedächtnis Europas befindet, städtebaulich wieder in Ordnung zu bringen, ist primär eine der Stadt. Wenn sich für diese Aufgabe Partner finden, ist es umso besser. Wer da von erforderlicher Trennung erzählt, ist am Thema glatt vorbei.

Schon die Unterschriftensammler ahnen nicht, wie sehr sie Potsdam schaden und nun noch die Trennungstheoretiker – nein danke, so überwindet man nicht die Wunden, die der Stadt am Ende des zweiten Weltkrieges geschlagen wurden!!!

Horst Prietz

Einbringer der Willenserklärung zum Wiederaufbau der Garnisonkirche und erster Träger der Verdienstmedaille des Landtages Brandenburg, auch aus diesem Grund

p.s.: Zur Zeit der positiven Abstimmung zur Willenserklärung, die man als Demokrat auch heute noch achten darf(!), bemühten ewig gestrige den Tag von Potsdam und merkten nicht, dass sie als neue Demokraten scheinbar nicht in der Lage waren Preußen vom nationalistischen Ballast zu befreien – Heute stehen sie vor dem wieder aufgebauten Stadtschloss-Landtag, finden es toll und merken wieder nicht, dass zur stadtarchitektonischen Ausstrahlung die Garnisonkirche genau so dazu gehört – Fazit: nur mit positiven Leuten gewinnt auch Potsdam sein Gesicht wieder und heilen seine Wunden, dies schulden alle dem Gesamtdenkmal Potsdam.


14. Mai 2014 | 09:37

franck_gk

Dear Mr. Matier,
our online donation is under reconstruction and will be reopened soon. I will send you an application for membership and a tile donation form in Polish language. Thank you for any support!
Burkhart Franck


12. Mai 2014 | 11:11

zielona kawa

It's a pity you don't have a donate button! I'd without a doubt donate to this excellent blog! I suppose for now i'll settle for bookmarking and adding your RSS feed to my Google account. I look forward to brand new updates and will talk about this site with my Facebook group. Talk soon!


11. Mai 2014 | 14:29

Iserlohner

Als Iserlohner (aus Iserlohn ging ja ursprünglich die Initiative für den Wiederaufbau aus) hoffe ich sehr, dass der Wiederaufbau dieses städtebaulich einmaligen Bauwerks schnell voran schreitet. Mit großem Interesse habe ich die Sonderbeilage in der "Welt" von Freitag gelesen. Dem Verein und der Stiftung wünsche ich weiter viel Erfolg bei der Spendensammlung. Lassen Sie sich nicht entmutigen !!!


10. Mai 2014 | 07:50

franck_gk

Sehr geehrter Herr Rother,

Pfarrer Dittmer hat in der Tat um den Erhalt der Garnisonkirche wie ein Löwe gekämpft. Als sie gesprengt war, meinte er, man müsse dies als Gottes Willen akzeptieren. Wir halten die Sprengung eher für Ulbrichts Willen ("Das Ding muß weg!") und wollen ihm darin nicht das letzte Wort lassen. - Zu den unterschiedlichen Ansichten zweier Christen: wenn Sie 20 Christen fragen, erhalten Sie vermutlich 20 verschiedene Ansichten. Und das ist gut so.

Burkhart Franck


10. Mai 2014 | 06:22

L. Rother

In einem Artikel der MAZ (online 9.05.2014) spricht sich Wirtschaftsminister Gabriel für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche aus. Außerdem erfahre ich, dass Siegmar Gabriel bekennender Christ ist.

Ein anderer Christ, Pfarrer Uwe Dittmer hält den Wiederaufbau der Garnisonkirche für barocke Verschwendung, er will keine neue Garnisonkirche in Potsdam. Dabei war er der Pfarrer, der an diesem Ort die letzte Predigt vor der Sprengung der Kirche hielt. Anfangs noch gegen die Sprengung eintretend verspürte er Erleichterung, als die Soldatenkirche weg war. Er sprach in diesem Zusammenhang von historischem Ballast, der ihm eine Last war.

Die Informationen in Absatz 2 entnahm ich auszugsweise einem Zeitungsartikel, der unter der Überschrift „Barocke Verschwendung- Pfarrer Uwe Dittmer will keine neue Garnisonkirche“ online eingestellt wurde.

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/170217.barocke-verschwendung.html

Pfarrer Dittmer kommt für mich jedenfalls authentisch rüber. Aber natürlich frage ich mich, wieso 2 Christen denn zu derart unterschiedlichen Ansichten kommen.


07. Mai 2014 | 17:25

Dr. Ludiwg Biewer

Die "Weihe" der Wetterfahne für die wiedererstehende Garnisonkirche begrüßen meine Frau und ich aus vollem Herzen. Möge es ein gutes Zeichen für den alsbaldigen Baubeginn des Turmes sein. Potsdam, Brandenburg und Deutschland brauchen diese Kirche mehr denn ja. Gott, der Herr, segne die Arbeit für den Wiederaufbau! - Wegen eines anderen wichtigen Termins können wir am Sonnabend leider nicht in Potsdam sein, denken aber an alle, die dabei sein können!
Herzlichst Ihr Ludwig Biewer


06. Mai 2014 | 10:39

Schuppan

Zuschrift:

In einer Welt, die immer mehr Wissen erringt, müssen wir zusehen, daß das Gewissen eine zentrale Bedeutung behält, damit wir nicht zerstören sondern aufbauen. Wissen und Gewissen gehören in einen engen Zusammenhang. Die Garnisonkirche soll dafür sorgen, daß beides nicht auseinanderfällt. Sie soll das Gewissen der Politiker und der Armee sein – das ist heute besonders wichtig.
Mit dem Bürgerbegehren der Initiative "Potsdam ohne Garnisonkirche", mit der die Stadt Potsdam aufgefordert werden soll, die Stiftung Garnisonkirche aufzulösen, wird die Aufgabe gerade dieser Kirche falsch gesehen. Die Potsdamer sollten dazu beitragen, daß die Garnisonkirche ein Wächter des Friedens wird.

Pfr. i. R. Wilhelm Stintzing, Potsdam




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