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Gästebuch

09. April 2016 | 23:33

Ralph

Tolle Webseite habt ihr da, finde ich echt klasse gemacht und sehr aufschlussreich. Liebe Grüße! Und weiter so :-)


07. April 2016 | 16:04

Wolfgang Mohr

Ich habe mich schon einmal für den Wideraufbau der Garnisonkirche mit einem Brief am 27. Dezember 2014 eingesetzt, der hier auch veröffentlicht wurde. Ich kann bis heute die Haltung von den 14.000 Unterschriften gegen den Wiederaufbau der Kirche nicht verstehen. Nun muss man froh sein, dass wenigstens der das Stadtbild prägende Turm wiedererrichtet wird. Für mich als Christ , der in Westdeutschland aufgewachsen ist, sind für mich die Argumente der Gegner eines Wiederaufbaus unbegreiflich. Ähnliche Argumentationen wie es die Gegner der Garnisonkirche ins Feld führten habe ich in Leipziger Zeitungen zu dem Neubau der katholischen Probsteikirche gelesen, wo anscheinend dieser Sakralbau inmitten der Stadt gegenüber dem Rathaus einigen eingefleischten Atheisten ein Dorn im Auge war. Leider ist geistig in unserem Lande noch nicht alles zusammen gewachsen, was zusamen gehört. Nach dem Sprichwort: "die Kirche im Dorf zu lassen," so gehört sie ebenfalls in die Großstadt. Wenn wir neue Kirchen bauen und historische rekonstruieren, und sie mit religiösem Leben füllen können, dann brauchen wir uns auch nicht vor einer angeblichen Überfremdung angesichts der Flüchtlinge zu fürchten. Ich freue mich, dass wenigstens recht bald der Turm steht und spätere hoffentlich gläubigere Generationen können dann vielleicht das Kirchengebäude wieder herstellen, so wie bei der Rekonstruktion des Potsdamer Stadtschlosses mit dem Eingangstorturm ja auch der Anfang gemacht wurde.
Wolfgang Mohr Hattersheim am Main


28. März 2016 | 22:31

A. Stahl

Im Nachgang! Wieviele Kardinäle der Medici-Dynastie haben Kinder in den heiligen Räumen des Vatikan in Rom gezeugt; und dennoch ist die Grabstätte des Jüngers Petrus nach wie vor d e r
Zentrale Ort der Katholischen Kirche. Also stellt bitte keine von Menschen instrumentalisierten
Ereignisse über die zeitlose und alles überstrahlende Bedeutung eines Gotteshauses.
Ich darf wünschen, ich bin verstanden worden.
Mit den besten Grüßen nach Potsdam. Albert Stahl.


28. März 2016 | 22:04

A. Stahl

Startet endlich den Wiederaufbau dieses kulturgeschichtlich wesentlichen Bauwerks.
Der dauernde Austausch der Argumente ist mittlerweile unerträglich. Jede, aber auch wirklich jede bedeutende Stadt in Deutschland würde sich glücklich schätzen, ein Bauwerk mit derart prägnantem Hintergrund sein Eigen zu nennen.
Lasst die verdammte kleinbürgerliche Diskutiererei und nehmt Euch ein Beispiel an Franzosen und Enggländern, die weitsus selbstbewusster mit Gebäuden von solch historischer Bedeutung umgehrn. Die Diskussionen sin absolut kleinkariert und kleinbürgerlich.
Also! Legt endlich los!!!!


21. Februar 2016 | 17:01

Stahl, Albert

Es wäre fatal, wenn eines der ehemals unverkennbar sichtbaren Zeichen der Stadt Potsdam nicht wieder aufgebaut würde. Als Hauptwerk des preußischen Barocks ist das Gotteshaus eng
mit der Geschichte der Stadt Potsdam verbunden.
Es gibt überhaupt keinen Grund, sich des Wiederaufbaus zu verweigern, weil nur rein zufällig aufgrund des damaligen Reichstagsbrandes ein 'Festakt zur konstituierenden Sitzung'
nach Potsdam verlagert wurde und ein amerikanischer Fotograf den Handschlag Hitlers mit von Hindenburg per Foto propagandistisch verwertete.
Sorry, dann dürfte ja auch der Berliner Reichstag nicht mehr genutzt werden.
Ich denke, soviel Selbstbewußtsein sollte doch bei der Mehrheit der Bevölkerung von Potsdam vorhanden sein, dass man nicht unbegründet dieses barocke Schlüsselbauwerk in die nationalsozialistische
Ecke gestellt haben will. Zumal dort auch einer der Väter des heutigen Deutschlands, Friedrich der
Große, seine vorübergehend Ruhestätte fand. Andere Städte in Deutschland wären stolz, eine solch geschichtsträchtige Vergangenheit nachweisen zu können.
Zumal sollte man Für und Wider nicht über Jahre immer wieder neu andiskutieren.
Da muss doch die Stadt Potsdam in der Lage sein, nun endlich einmal im Sinne der Bürger
und im Sinne des Landes Brandenburg kurzfristig eine Entscheidung zu treffen.
Als Außenstehender kann man das nur als Schwäche der Verantwortlichen deuten, wenn hier einfach nicht entschieden wird. Das ist zuviel der Demokratie.


20. Februar 2016 | 21:22

Burkhard Paul - Organist -

Guten Tag, ich bin ehrenamtl. Organist und spiele in vielen Kirchen in Potsdam und rundherum.
Meiner Meihnung muss die Kirche nicht wieder aufgebaut werden. Wir haben in Potsdam so viele Kirchen...kurz nachgedacht so 12 Kirchen bestimmt und in jeden Gottesdienst sitzen 20 bis 30 Menschen. Ich denke das man das Geld für Wichtige Dinge ausgeben sollte, z.B die Erneuerung des Turmes der Friedenskirche oder Orgelreperaturen in den bestehenden Kirchen. Sitze manchmal an wunderschönen Orgeln, die nur noch zur hälfte brauchbar sind. Da werde ich jedes mal Traurig und Streichel die Orgel.
Selbst Orgelneubauten müssten in manchen Kirchen nicht sein. Es stehen in Berlin Brandenburg so viele schöne Orgeln rum, die am zerfallen sind. Aber das ist meine Meihnung dazu.
Was ich gut finden würde, wäre ein moderner Turm mit dem Glockenspiel drin und unten die Ausstellung, vieleicht mit einen kleinen Raum der Stille zum inne Halten.

Grüße Burki aus Potsdam


20. Januar 2016 | 16:25

Saskia Schubert

Demokratie Jetzt
Der demokratische Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Wiederaufbau der Garnisionskirche stammt aus der direkten Wendezeit. Heute sind seitdem 25 Jahre vergangen und es ist eine ganze Generation von Potsdamern nachgewachsen, die ein Recht auf Mitentscheidung in der Stadtentwicklung hat. Das einzige, was jedoch heute, im Jahr 2016 zu konstatieren ist, ist, dass die Bürgerschaft in der Frage des Wiederaufbaus der Kirche veritabel zerstritten ist. Deswegen: Keine Kirche um jeden Preis! Wichtiger als der Wiederaufbau der Kirche ist der demokratische Prozess dazu in der Stadt Potsdam. Nur dieser bringt tatsächlich "Versöhnung" und nicht eine "unversöhnlich" wiederaufgebaute Kirche. Ein Volksentscheid ist der einzige Weg, Frieden und Klarheit zu schaffen. Ich frage mich, was ist aus der Generation geworden, die noch zu Wendezeiten die Demokratie wollte...und heute selber nicht bereit ist, Demokratie walten zu lassen.


04. Januar 2016 | 18:51

Brandenburger

Frau Münzner,und mich macht es froh und zufrieden, das für den Versuch das alte Potsdam wiederzubeleben, es auferstehen zu lassen viele,,Bauwerke"in der für mich eher architektonisch städtebaulich nüchternen Epoche der DDR,errichtet wurden,zu recht viele,,auszuradieren"!Um das an ihrer Stelle etwas viel attraktiveres für Potsdam entsteht. Frau Münzner,Sie sind nicht nur in in den 70er
Jahren in Potsdam geboren und aufgewachsen-Sie leben anscheinend Gedanklich immer noch im Potsdam der 70er und 80erJahre.Das die Potsdamer Mitte jetzt mit ihren schon zahlreichen barocken Rekos viel attraktiver und schöner wird,kann wohl kein ehrlicher Mensch vom reinen Sachverstand bestreiten. Wer es dennoch tut,der kann schlechter nicht lügen.oder ist ein Ignorant.Frau Münzner,Potsdam ist und bleibt Ihre Heimatstadt,trotz aller baulichen Veränderungen.Letztendlich be und verurteilen Sie diese Veränderungen nur aus Ihrer persönlichen Sichtweise.Glauben Sie wirklich Frau Münzner,die DDR Gebäude haben mehr Ausstrahlung über Potsdams Stadtgrenzen hinaus,als die rekonstruierten Barockbauten?
Welche Ausstrahlung hat denn die Fassade zB des Rechenzentrums,FH,Staudenhof gegenüber P.Barberini, Landtagsschloss oder GK ? Barberini,Schloss und GK spiegeln die unverwechselbarkeit Potsdams ohne wenn und aber wieder! Sie sind Potsdam!Frau Münzner,,versuchen Sie die Veränderungen die Sie sowiso nicht ändern können,endlich einfach mal in einem anderen vor allen Dingen positiven Rahmen zu betrachten.Lesen Sie einfach mal das ein oder andere Fachbuch über die GK oder über Architektur und Städtebau in Deutschland nach 1945,dann würden Sie Zusammenhänge besser verstehen,-hätten ein realistischeres Urteilsvermögen und können sich besser in gegenteilige Meinungen als der Ihrigen hineinversetzen,und lösen sich vielleicht dadurch etwas von Ihren bisherigen festgefahrenen Ansichten.

J.Bethke,wer wir?Sie etwa auch? Es gibt bereits Menschen die schon lange sich auf das Konzentrieren was in der Stadt bereits vorhanden ist,bzw.noch nicht.Aber sicher nicht auf das was Sie sich wünschen.Sie meinen wohl ,auf die DDR Bauten konzentrieren.Sich nicht für die GK zu interessieren,können sich nur solche Leute, denen ihre Stadt egal ist.Und davon gibt es in der Stadt leider genug davon.Aber auf deren Meinung kann man dann getost verzichten.
Die GK ist ein stadtbildprägendes Barockgebäude ersten Ranges für die Potsdamer Stadtsiluette.Das steht wohl vom reinen Sachverstand außer Frage!Übrigens J Bethke,,diejenigen die unbedingt auf preußische Traditionen stehen",arrangieren sich sehr stark für Potsdam!Das wissen Sie ganz genau!Aber das passt Ihnen ja nicht!Diese Bürger kümmern sich um viel anspruchsvollere Dinge in der Stadt,und geben sich nicht mit irgendwelchen belanglosen Schmierereien ab!J Betke,es bleibt jedem Bürger offen,sich für seine Stadt in irgend einer Sache sich zu arrangieren.Mein Tipp an Sie.Vielleicht sind Sie ein Vorreiter in Sachen Preußische Ordnung und Sauberkeit und machen sich konsequent Nützlich contra den Schmierereien,die Sie so stören.Aber nicht nur Kritisieren und mit dem Finger auf andere zeigen.

Franz Steinfest,zu Ihrem Beitrag fasse ich mich etwas kürzer. Erst war es das böse Preußentum was gegen den Wiederaufbau der GK sprach ,dann die Nazizeit(Tag von Potsdam) und jetzt ist es vermeintliche Soziologische und Unwirtschaftliche Gründe .Mit was für weiteren Gegnargumenten kann man in diesem Jahr noch von Euch rechnen ?!Glauben Sie mir,hinter dem Aufbauprojekt stecken keine Dummköpfe die nicht wissen was sie tun.Was die Meinung der Potsdamer dazu betrifft-der größte Teil hat gar kein Interesse daran was in der Innenstadt gebaut oder nicht gebaut wird.Schon deshalb hat deren Meinung für mich wenig bis gar kein Gewicht, hingegen die 18000 Befürworter ein Sinn für historisch Gebäude und dadurch auch ein Urteilsvermögen haben.Ich habe mich schon im Maz Forum zu Ihren beiden Kommentaren geäußert.


03. Januar 2016 | 15:06

Franz Steinfest

Zum Interview von Herrn Eschenburg in der MAZ vom 01.01.2016 - 5 Millionen soll die evangelische Kirche zum Wiederaufbau des Turms der Garnisonkirche zahlen
Kurzfassung
Aus wirtschaftlichen und soziologischen Grunden bin ich gegen den Wiederaufbau des Turms
Die geplanten Bau- und laufenden Kosten zum Wiederaufbau und Unterhalt des Turms der Garnisonkirche werden (absichtlich!?) mit einem zu niedrigen Wert publiziert um zu erreichen, dass der erste Spatenstich erfolgt - die „Kostenberechnung“ wird nicht veröffentlicht bzw. zur Einsicht und Begutachtung von unabhängigen Fachleuten für Sakralbauten vorgelegt. Der Turm ist aus wirtschaftlichen Gründen völlig sinnlos, weil wir genügend Räumlichkeiten in Potsdam und Berlin haben, um Friedens- und Versöhnungsarbeit zu leisten und die entstehenden Kosten – insbesondere die laufenden Kosten - niemals ohne öffentliche Mittel (Staat und Kirche) gedeckt werden können. Aus soziologischen Gründen, weil die Mehrheit der Potsdamer das Projekt ablehnt, auch wenn es angeblich 18.000 Befürworter gibt. Ich frage mich nur, warum bei dieser „breiten“ Unterstützung erst so wenig Geld gespendet bzw. Zusagen auf Zahlung abgegeben wurden. Es fehlen auch nicht 17 Mio Euro um den Turm zu bauen, wie von Herrn Eschenburg genannt, sondern 24,2 Mio Euro, weil die Kulturstiftung des Bundes nur 4,8 Mio Euro für den Turm zahlen wird (anteilig 40 Prozent der zugesagten 12 Mio Euro).
Potsdam, das Land Brandenburg und auch die evangelische Kirche haben große Aufgaben vor sich und wissen teilweise nicht, wie sie finanziert werden sollen: den Bau und den Unterhalt des Turms der Garnisonkirche können wir uns schlicht nicht leisten!


26. November 2015 | 16:28

Helmut Krüger


Ich glaube, dass es wichtig ist, zwischen "Geschichte" und "Geschichte" zu unterscheiden.
Für mich stellt sich das so dar: Selbstverständlich gäbe es kein einziges Bauwerk, keinen Carport und keine Laupenpiperhütte, die außerhalb des Geschichtsverlaufes stünde - die genannten Beispiele allerdings, ohne dass sie damit zu "geschichtlichen Bauwerken" würden.

Ich denke, dass "geschichtliche", also "historische" Bauwerke jene sind, die kunstgeschichtliche zeitübergreifende Bedeutung haben, also über eine Generation bewusst hinausreichen. Das ist - es sei geklagt - bei kaum einem Bauwerk der Nachkriegszeit geschaffen worden, ja, es ist noch nicht einmal so gewollt worden. Der Zukunft zugewandt, sind sie für 50, 60, maximal 70 Jahre geschaffen worden, bis dann endlich wiederum Neues an ihre Stelle tritt. Im Osten wie im Westen.

Das ist diesen Gebäuden auch anzusehen. Von handverlesenen, rühmlichen Ausnahmen abgesehen.

Nicht jedes Bauwerk kann und sollte in diesem Sinne generationsübergreifend bedeutend sein, doch im Kern des Kerns einer Stadt wäre es sehr gut, wenn die dort stehenden Gebäude gehörige Bedeutung in sich tragen. Allein die Stadtgeschichte wäre sonst nicht mehr ablesbar, vielmehr würde er, dieser Kern des Kerns, aus einem recht zufällig erscheinenden Flickenteppich bestehen.

Also wäre es gut, zwischen dem Zentrum und den angrenzenden Gebieten zu unterscheiden. Wachstum geschieht von innen nach außen, nicht von außen nach innen, das wäre gänzlich paradox. - Die Garnisonkirche ist der allererste und überaus bedeutende Bau an dieser Stelle gewesen. Allein das "verlangt" geradezu ihre Wiedererrichtung an genau diesem Ort.




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