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Gästebuch

11. Januar 2009 | 15:48

Arno Nyme

@ Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"
es ist Ihr gutes Recht gegen den Wiederaufbau der Kirche zu sein und dies auch öffentlich kund zu tun! Alles andere wäre ja ein Rückfall in die dunkle Vergangenheit die wir alle; zum Glück, nun fast 20 Jahre hinter uns gelassen haben.
Ich meine die Rekonstruktion dieses Bauwerks ist aus geschichtlichen und kulturellen Gründen richtig und wichtig. Es ist sicher korrekt das mit den Gelder die dafür aufgewendet werden viele alternative Projekte durchgeführt werden könnten. Nun ist es aber so, dass diese Gelder größtenteils durch Spenden aufgebracht werden. Man kann diesen engagierten Bürgern ebenso wenig vorschreiben für welches Projekt sie ihre Spende vergeben wie man Ihnen nicht verbieten darf sich gegen diesen Wiederaufbau auszusprechen.
Ob es letztlich zu einem Wiederaufbau kommt hängt von den Bürgern und ihrer Bereitschaft sich an diesem Projekt zu beteiligen ab. Ist diese Bereitschaft nicht vorhanden kann das Projekt nicht durchgeführt werden(was ich persönlich nicht hoffen möchte). Volkes Wille wird es also letzten Endes entscheiden. Ich meine eine bessere Entscheidungsgrundlage kann es doch gar nicht geben. Mit besten Grüßen aus dem hohen Norden


16. Dezember 2008 | 23:58

Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Aha, verschmutzen... welche Vokabeln kommen als nächstes?


28. Oktober 2008 | 22:28

Arno Nyme

Ich bin weder Potsdamer noch Brandenburger. Ich gehöre auch keiner Konfession an doch ich finde die Idee für einen Wiederaufbau dieses prachtvollen Bauwerks sehr interessant und kann es nur befürworten! Dieses monomentale Bauwerk gehört nicht minder zur deutschen Kultur und Geschichte als die Frauenkirche in Dresden. Nur habe ich den Eindruck das der Wiederaufbau einer vom SED Regime (das auch ich noch miterlebt habe) frevelhaft zerstörten Kirche weniger populär ist, als dem Krieg zum Opfer gefallenen Gebäude. Das ist äußert bedenklich, denn auch die DDR war eine Diktatur deren Wilkür weder vor dem kuturellen Erbe noch vor Menschenleben halt machte. Ich würde es mir einen Wiederaufbau sehr wünschen und bin freilich auch bereit meinen Anteil zu tragen. Bei der späteren Nutzung, ganz gleich welcher Art, sollte aber unbedingt an ihre Zerstöhrung erinnert werden.

Zu den "Initiative "Bildung sta(d)t Schloss" " kann ich ich nur sagen: Es wird immer Menschen geben die das Motto "Ich bin dagegen, egal worum es geht" leben.

Stellungnahme FWG:
Es ist vorgesehen, in den beiden Seitenflügeln, die früher Treppenhäuser aufnahmen, zukünftig Funktionsräume einzurichten, unter anderem für ein Archiv zur Geschichte der Garnisonkirche. Außerdem soll der früher leerstehende Dachboden für eine Ausstellung zur Geschichte der Garnisonkirche und ein Gedenken an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus (besonders aus dem Infanterieregiment 9) ausgebaut werden.
Ihr Burkhart Franck


14. Oktober 2008 | 09:57

Schütz,Reinhard

Als Potsdamer bin ich sehr dafür,den Aufbau der Garnison-Kirche noch zu erleben,da die Stadt ohne diese wichtige Kirche sehr viel Prestig verloren hat,und dabei ist ,dieses wiederzuerlangen.Ich schließe mich der Meinung von Herrn Schüztean,der in der Burgstraße 2 wohnte, wenige Häuser von mir entfernt,in der Berlinerstr.Falls er diese Zeilen lesen sollte,möchte er sich doch bei mir melden.Reinhard Schütz,14480 Potsdam,Schäferweg 7 oder tel.0331613288.

Stellungnahme FWG:
Falls Sie ein Wiedersehen planen, so halten Sie es doch am besten in unserer "Ausstellung zur Garnisonkirche" am historischen Ort ab!
Ihr Burkhart Franck


10. Oktober 2008 | 09:28

Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Wir von der Initiative "Bildung sta(d)t Schloss" stellen uns offen gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche und möchten auch hier unseren Wiederstand ankündigen. Potsdam sollte seinen Weg in die Zukunft mit Hilfe der jetzt existierenden Stadt suchen und nicht die Vergangenheit neu errichten.

Die Initiative "Bildung sta(d)t Schloss"

Stellungnahme FWG:
Das sehen wir natürlich genau andersherum: Die Wiederherstellung von Stadtschloß, Stadtkanal und Garnisonkirche bildet den Rahmen für eine behutsame Wiederannäherung an die historische Potsdamer Innenstadt, wie sie die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat und die Bürgerbewegung "Mitteschön" heute verfolgt. Die Anziehungskraft der Garnisonkirche wird in ihrer historischen Architektur liegen, das heute dort stehende Rechenzentrum wirkt nichtssagend bis abstoßend. Der Weg in die Zukunft soll über die Inhalte der Arbeit an der Garnisonkirche (als Stadtkirche, Symbolkirche und Ort der Versöhnung) gesucht werden.
Ihr Burkhart Franck


26. September 2008 | 12:15

Michael Vent

" Üb immer Treu und Redlichkeit...."
Das alte Preußen ist spätestens 1871 vergangen,und was dann folgte..naja.
Dennoch der Geist von Potsdam kann nicht nur Militarismus sein.Denken wir an Königin Luise und Napoleon.., an die Aufnahme der Hugenotten, die Trockenlegung des Oderlandes..
Spätestens seit :
"Mädchen inUniform "- mit der einmaligen Romy Schneider und Lilli Palmer -ist
die Unmenschlichkeit angeprangert worden.
Schlagen wir doch nun endlich (!) einmal bewußt ein neues Kapitel brandenburgischer - Potsdamer - Eurpäischer Geschichte auf !!!
Es wird Zeit dafür und ist nicht nur eine Frage der Demografie -
Wer seine Wurzeln und seine Heimat im Brandenburgischen hat ,
der ist der Geschichte im Guten wie Schlechten verpflichtet.
Gemeinsam der Garnisionskirche eine neue Seele zu
schenken--die Dresdner und auch Leipziger ( St. Pauli ) leben es doch vor-
und gestritten, ist immer gut getan .
Die Welt kann auf Potsdam schauen - ohne Angst und Zweifel-.
Das neue Potsdam , im neuen vereinten Europa wird dafür ein Zeichen sein.
Gutes Gelingen....ehrlich gewünscht aus Leipzig

Stellungnahme FWG:
Herzlichen Dank! Wir unterstützen alles, was Sie geschrieben haben (nur bitte "Garnisonkirche" ohne überflüssiges "i" und "s"!).
Ihr Burkhart Franck


16. September 2008 | 19:18

Anonym

Als Nicht-Potsdamer wünsche ich mir eine Webcam bzw. aktuelle Fotos, damit ich mir über den Baufortschritt ein Bild machen kann. Wahrscheinlich würde dies auch zu mehr Spenden führen.

Stellungnahme FWG:
Lieber Anonymus, die Webcam werden wir einrichten, wenn der Bau beginnt!
Ihr Burkhart Franck


31. August 2008 | 23:11

Peter Rentschler Aikman

Ich bin Amerikaner aber sehr stolz meiner deutscher Abstammung!
Ich bin sehr froh dass die wiederaufbau der Garnisonkirche kommt naeher.
Als Auslander, hoffenlich ich kann sagen dass die Zerstoerung Potsdams wann der Krieg fast fertig war war ein Verbrechung wie Dresden. Ich wuensche Ihnen alles Gute und viel Glueck. (Ich moechte gerne eine Spende machen.) Ihr Freund aus Monterey in Kalifornien, Peter Aikman

Stellungnahme FWG:
Lieber Herr Aikman, besten Dank für Ihre freundliche Zuschrift! Genaugenommen waren es 3 Wellen der Zerstörung Potsdams:
1. der britische Luftangriff vom 14.April 1945, der militärisch sinnlos war,
2. der Beschuß durch sowjetische Artillerie und Panzer kurz darauf, der militärisch gerechtfertigt werden kann, aber ebensoviel historische Bausubstanz zerstörte,
3. und die Abrißpolitik der SED aus Ignoranz und Preußenhaß.
Nun müssen wir zusehen, daß nicht durch unsensible Neubebauung eine vierte Welle der Zerstörung über das historische Potsdam kommt.
Ihre Spende können Sie gerne unter dem Stichwort "Garnisonkirche" an die FWG bei der Deutschen Bank überweisen: BIC und IBAN finden Sie auf unserer Seite "Spenden".
Ihr Burkhart Franck


16. Juli 2008 | 15:55

lbfoo

Ich mit meinen 22 jahren möchte sagen, das ich von der Idee des Wiederaufbaus begeistert bin. Viele Menschen meiner Altersgruppe sehen dies genauso. Der barbarische Akt einzelner ideologisch verborter SED Genossen kann mit einer Rekonstruktion rückgängig gemacht werden. Für die Zukunft Potsdams ist diese Kirche enorm wichtig.

Stellungnahme FWG:
Lieber Herr Hinz, das sehe ich mit meinen 67 Jahren auch so und fast alle unsere Besucher sehen es so!
Ihr Burkhart Franck


14. Juli 2008 | 13:24

Karl Rodenberg

Der Turm der Garnisonkirche war von idealer Schönheit (Chapeau bas, Monsieur Gerlach!), doch wird er seinen Zauber nur dann wieder entfalten können, wenn das nähere Umfeld der vergangenen Situation entsprechen oder wenigstens annähernd dementsprechend gestaltet wird, wobei die Vielzahl der Bäume nicht außer Acht gelassen werden darf. Was ist geplant, wann wird begonnen?

Stellungnahme FWG:
Sie haben völlig recht: auch das Umfeld muß stimmen, soweit dies nach den Bausünden der vergangenen Jahre noch möglich ist. Es ist geplant, die Linden vor der Garnisonkirche wieder zu pflanzen, allerdings stehen die genauen Standorte noch nicht fest. Dank unserem neuen Baubeigeordneten ist nun auch die Wiederherstellung der Plantage und des "Langen Stalls" vorgesehen. Baubeginn am Turm und an den Seitenflügeln soll 2012 (nach Fertigstellung des Stadtschlosses) sein, wenn bis dahin genügend Spenden eingegangen sind.
Ihr Burkhart Franck




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