20.11.2017 | „Wir sind bereit, weitere Gespräche zu unterstützen“

Foto des Baufeldes 20.11.2017 Quelle: ArgosGuard GmbH

Prof. Dr. Wolfgang Huber, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam

Fototermin Kuratoriumssitzung 17.11.2017 Treffpunkt Nagelkreuz Foto Monika-Schulz-Fieguth

Die umfangreiche Tagesordnung legte den Schwerpunkt auf das Baugeschehen, immer unter dem Dreiklang Geschichte erinnern – Verantwortung lernen – Versöhnung leben.

Das Kuratorium nahm unter seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Huber mit Befremden zur Kenntnis, welche Formen der Auseinandersetzung einige Kritikerinnen und Kritiker im Rahmen des Baustart-Gottesdienstes am 29. Oktober 2017 gewählt haben. Durch deren Eingriffe in das Recht der ungestörten Religionsausübung, Beleidigung von Personen und Missbrauch der Versammlungsfreiheit sei der Weg der fairen Auseinandersetzung verlassen worden.

Als Gäste der Sitzung warben Bernd Rubelt (Baubeigeordneter Stadt Potsdam) und Bert Nicke (Geschäftsführer Pro Potsdam) für die aktive Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern des Projekts an einem „Szenarien-Workshop Strategieentwicklung für die Kunst- und Kreativwirtschaft in Potsdams Mitte“, der im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein soll.

Das Kuratorium begrüßte den Ansatz, eine dauerhafte Unterbringung außerhalb des Rechenzentrums zu ermöglichen. Die Stiftung machte deutlich, dass es dabei nicht darum gehen könne, das Baurecht, konkretisiert durch Sanierungsziele, in Frage zu stellen. Die Stiftung geht davon aus, dass Kosten, die durch eine verlängerte Duldung anfallen, der Stiftung in jedem Fall erstattet werden müssen. „Auf dieser Grundlage sind Stiftung und Fördergesellschaft bereit, die Gespräche zwischen Nutzerinnen und Nutzern des Rechenzentrums und der Landeshauptstadt zu unterstützen“, sagte Prof. Dr. Matthias Dombert, Vorsitzender der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche und Mitglied des Kuratoriums.

„Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“, meinte Wolfgang Huber auch mit Blick auf die Nachbarschaft zum Rechenzentrum und die Suche nach einem neuen dauerhaften Standort derzeit dort angesiedelten Kreativen. „Dafür ist die Stadt verantwortlich.“

 

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