06.12.2017 | „Der 6-Tage-Krieg, seine Wahrnehmung in der DDR und seine Auswirkungen"

Filmmuseum Potsdam, Foto: panoramio/wikimedia commons

Die Reformation, Revolutionen wie die Russische Revolution 1917, Kriege wie die beiden Weltkriege oder der Umbruch 1989/90 bilden Einschnitte in der Geschichte, die zu umfassenden Veränderungen führten. Wo aber setzen wir die Zäsuren genau an, wie werden sie in der Geschichte rezipiert und in Filmen in Szene gesetzt? Einmal im Monat diskutieren im Filmmuseum Expertinnen und Experten.

Der Film "Sechs Tage Krieg" ist eine Koproduktion von Frankreich, Israel und Kanada von 2007 und dauert 104 Minuten. Zum Inhalt: Nach dem militärischen Sieg Israels im sogenannten Sechstagekrieg im Juni 1967 verstärkten sich im Nahen Osten islamistische Strömungen. Im Rückblick erweist sich der Krieg als bedeutsamer Wendepunkt in der Geschichte des Nahen Ostens, dessen Auswirkungen bis heute politisch hoch bedeutend sind. Die zweiteilige, in Israel, Ägypten, Jordanien und Syrien gedrehte Dokumentation wartet mit beeindruckenden Archivaufnahmen sowie unveröffentlichten Aussagen von Generälen, Politikern und Geheimdienstlern auf. Der erste Teil beleuchtet die Vorgeschichte des Krieges, der zweite Teil den Krieg selbst und seine Folgen.

Anschließend gibt es ein Gespräch mit Ulrich Schröter (Oberkonsistorialrat, Berlin) und Chasan Jalda Rebling (Musikerin, Kantorin) zum Thema »Der 6-Tage-Krieg, seine Wahrnehmung in der DDR und seine Auswirkungen«Moderation: Marie Anne Subklew (Universität Hamburg).

Veranstaltungszeit und -ort: Am Dienstag, 12.12.2017 um 18 Uhr im Filmmuseum, Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam, Kartenreservierung: 0331-2718112, ticket@filmmuseum-Potsdam.de

 

Zurück


Logo Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

zum Seitenanfang